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BSAG-Mitarbeiter sollen mit gefälschten Impfpässen gehandelt haben

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Von: Fabian Raddatz

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Impfbetrug
Mitarbeiter der Bremer BSAG sollen einen regen Handel mit gefälschten Impfausweisen betrieben haben. © Stefan Puchner/dpa

120 Euro pro Stück: Nach einem Bericht der Regionalmagazins „Buten un Binnen“ sollen BSAG-Mitarbeiter mit gefälschten Impfpässen gehandelt haben.

Bremen – Sie sollen an ihrem Arbeitsplatz mit gefälschten Impfpässen gehandelt haben. Die Polizei Bremen ermittelt gegen drei Mitarbeiter der Bremer Straßenbahn AG (BSAG). Das berichtet das Regionalmagazin „Buten un Binnen“. Den Angestellten wird vorgeworfen, die Fake-Ausweise Kollegen angeboten zu haben – für jeweils 120,00 Euro das Stück.

Das Trio soll einen regen Handel mit den falschen Impf-Dokumenten betrieben haben, heißt es. Zwei Ausweise wurden beschlagnahmt. Die Polizei will nun ermitteln, wer sie hergestellt hat. Das Unternehmen selbst habe Strafanzeige gestellt, so „Buten un Binnen“.

BSAG-Mitarbeiter sollen mit gefälschten Impfpässen gehandelt haben: Anzahl der Fälschungen in Bremen dramatisch gestiegen

Man habe überprüfen wollen, ob die Angestellten geimpft seien, sagte ein Sprecher der BSAG. Dabei sei es zu Auffälligkeiten gekommen. Die beschuldigten Mitarbeiter wurden vom Dienst freigestellt.

In Bremen ist die Anzahl gefälschter Impfpässe dramatisch gestiegen. Dass so viele Betrugsversuche auffliegen, ist vor allem Bremens Apothekern zu verdanken. Auch in Niedersachsen wurden hunderte Verfahren wegen gefälschter Impfpässe eingeleitet. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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