Finanzskandal?

Bremer Bildungsbehörde: 11 Millionen Euro auf fremden Konten entdeckt

Sascha Karolin Aulepp (SPD), Bildungssenatorin in Bremen, spricht vor Pressevertretern.
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Bremens Bildungssenatorin Sascha Aulepp (SPD) ist noch kein halbes Jahr im Amt, da steht bereits der zweite Finanzskandal im Bildungsressort an. (Archivbild)

Finanzskandal in der Bremer Bildungsbehörde: Einem Bericht zufolge sollen mehr als 10 Millionen Euro auf fremden Konten geparkt worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

BremenSascha Aulepp (SPD) ist noch kein halbes Jahr im Amt als Bremer Bildungssenatorin, da droht schon der zweite Finanzskandal in ihrem Hause. Einem Bericht des Magazins „buten un binnen“ zufolge, sollen sich mehr als zehn Millionen Euro auf fremden Konten befinden, die dort illegalerweise „geparkt“ worden sein sollen. Entdeckt worden sein sollen die Konten von einer Beraterfirma. Die Staatsanwaltschaft Bremen prüft aktuell, ob es sich um eine Straftat handeln könnte.

Bundesland:Freie Hansestadt Bremen
Fläche:419,38 km²
Einwohner:680.130 (Stand: 31. Dezember 2020)
Regierungschef:Andreas Bovenschulte (SPD)
Zuständige Bildungssenatorin:Sascha Aulepp (SPD)

Nachdem bereits vor knapp drei Monaten ein ähnlicher Fall bei der Bildungsbehörde bekannt geworden war, ist dies bereits der zweite Fall im Hause von Senatorin Sascha Aulepp. Bei dem Fall vor drei Monaten waren rund neun Millionen Euro auf dem Konto des Vereins Stadtteil-Schule in Bremen entdeckt worden.

Bildungsbehörde versteckt 11 Millionen Euro: Geld illegal auf fremden Konten geparkt?

Beim jetzt neuentdeckten Fall geht es insgesamt um eine Summe von rund 1,8 Millionen Euro, zusammen also etwa rund 11 Millionen Euro, die aktuell nicht korrekt zugeordnet werden können. Die neuerliche Summe liegt dem Bericht von „buten un binnen“ zufolge auf dem Konto der Behindertenwerkstatt Martinshof.

Wie es heißt, soll das Geld über mehrere Jahre hinweg immer wieder Stück für Stück auf das Konto überwiesen worden sein. „buten und binnen“ beruft sich in diesem Zusammenhang auf eine Aussage der Büroleiterin von Senatorin Aulepp, Ayguen Kilincsoy.

Dass das Geld dort häppchenweise abgelegt wurde, könnte zu Problemen im Bildungsressort führen. Eigentlich müssen Empfänger, die zu viel Geld von einer Behörde erhalten, den Restbetrag umgehend zurückzahlen. Auf Antrag des Bildungsressorts ist die Staatsanwaltschaft Bremen nun aktiv geworden, um zu prüfen, ob es sich um eine Straftat handelt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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