Im Bremer Beluga-Prozess beginnt die Detail-Arbeit

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Der wegen mehrfachen Betrugs und Untreue angeklagte ehemalige geschäftsführende Gesellschafter der Reederei Beluga Shipping, Niels Stolberg (Mitte).

Bremen - Im Wirtschaftsstrafprozess um die vor rund fünf Jahren Pleite gegangene Bremer Beluga-Reederei steht am Dienstag (9.30 Uhr) der Anklagevorwurf des Kreditbetruges im Mittelpunkt.

Laut Staatsanwaltschaft soll Ex-Beluga-Chef Niels Stolberg bei Schiffsneubauten mit der niederländischen Werft Volharding um Millionen Euro überhöhte Rechnungen und Zahlungen vereinbart haben. Ein Großteil des Geldes floss demnach später wieder zurück an Beluga, um die Eigenkapitalbasis zu stärken. Dadurch sollen Banken zur höheren Darlehensvergabe bewegt worden sein. Die Schiffe selbst wurden in China gebaut. Neben Stolberg, der den Vorwurf des Kreditbetruges zurückweist, sitzen weitere drei Ex-Beluga-Manager auf der Anklagebank. Beluga gehörte einst mit 72 Schiffen zu den Weltmarktführern im Schwerguttransport. 

dpa

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