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Bremer Autorin, eiskalter Mord, südfranzösische Hitze

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Von: Thomas Kuzaj

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„Die Richterin und der Tanz des Todes“, der neue Krimi der Südfrankreich-Reihe der Bremer Autorin Liliane Fontaine alias Liliane Skalecki.
„Die Richterin und der Tanz des Todes“, der neue Krimi der Südfrankreich-Reihe der Bremer Autorin Liliane Fontaine alias Liliane Skalecki. © Kuzaj

Bremen – Mal Pellworm, mal Frankreich. . . unter drei Namen tritt die Bremer Autorin Liliane Skalecki, Ehefrau des bremischen Landeskonservators Professor Georg Skalecki, in Erscheinung – als Liliane Skalecki eben, aber auch als Liliane Fontaine und als Lili Andersen. Mal schreibt sie Nordsee-Krimis, dann wieder lässt sie in Frankreich ermitteln.

Jetzt ist wieder Frankreich-Zeit, sprich: Skalecki hat unter dem Namen Fontaine einen neuen Frankreich-Krimi herausgebracht. Und mit Frankreich verbindet die Schriftstellerin viel, sehr viel. Voilà: Die Krimiautorin und Kunsthistorikerin wurde in Saarlouis im Saarland geboren, in der deutsch-französischen Grenzregion also. Ihr Großvater war Gendarm.

Seit 2001 lebt sie mit ihrer Familie in Bremen. Unter ihrem Geburtsnamen Fontaine veröffentlicht Skalecki ihre Südfrankreich-Krimis mit Geschichten, die um die Untersuchungsrichterin de Boncourt kreisen. Der fünfte Fall dieser Reihe liegt nun druckfrisch vor: „Die Richterin und der Tanz des Todes“ (Piper-Verlag, 304 Seiten, Preis: zehn Euro).

Hinein in die antike Arena von Nîmes!

Und es geht mitten hinein in den heißen südfranzösischen Sommer, mitten hinein in die Lokale der Altstadt von Nîmes, mitten hinein ins touristische Getümmel Ende Juli. Apropos Getümmel. . . die Historie der von den Römern geprägten Stadt, sie soll in der sommerlichen Glut in der antiken römischen Arena von Nîmes – Fontaine-Skalecki hat ein Gespür für Schauplätze! – aufgeführt werden. Mensch und Tier (sprich: Pferd) sind auf den Beinen. Und mitten in diesem vibrierenden und aufgeheizten Getümmel bricht eine junge Flamenco-Tänzerin plötzlich tot zusammen.

Ein eiskalter Mord im hitzig glühenden Nîmes – und es gibt keine Zeugen. Oder? Keine Frage also, dass die Untersuchungsrichterin de Boncourt einmal mehr auf besondere Weise gefordert ist. Skalecki – Pardon: Fontaine – verbindet einmal mehr französisches Flair mit einer ordentlichen Portion Spannung. Heiß!

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