Forderung im „Spiegel“

LKA-Chef Heinke fordert gemeinsame Anti-Terror-Einheit mit BKA

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LKA-Chef Heinke fordert Anti-Terror-Einheit mit BKA

Bremen - Im Kampf gegen den Terrorismus sollte es nach dem Willen des Leiters des Bremer Landeskriminalamtes, Daniel Heinke, eine dauerhafte gemeinsame Ermittlungsgruppe mit dem Bundeskriminalamt geben.

Heinke sagte dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, eine solche Einheit vereine die jeweiligen Kompetenzen und Positionen von Land und Bund. „Polizei ist richtigerweise grundsätzlich Sache der Länder, weil Kriminalität noch immer sehr häufig lokal und regional entsteht und bekämpft werden muss. Wenn es um Terrorismus geht, möchte der Bund jedoch künftig eine stärkere Rolle wahrnehmen.“ 

In einem ständigen Team könnten BKA- und LKA-Beamte leichter und intensiver als bislang miteinander arbeiten. Im Bereich der Drogenfahndung gebe es diese Einheiten bereits seit vielen Jahren. Auch in den USA seien „Joint Terrorism Task Forces“ sehr erfolgreich. 

Bremen sei ein Hotspot der islamistischen Szene in Deutschland. Derzeit werde von 490 Salafisten ausgegangen.

dpa

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