Bremens ältestes Quartier soll „sichtbarer“ werden / Wirtschaftsförderer wollen „die Erreichbarkeit optimieren“

Graffito ebnet den Weg in den Schnoor

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Das Team von „atx artworx“ im Einsatz – ihr neues Graffito am Landherrnamt hilft nun dabei, den Weg in den Schnoor einfacher zu finden.

Bremen - Der Schnoor, Bremens ältestes Quartier und ehemaliges Fischerquartier, bietet den Besuchern ein autofreies Viertel mit zahlreichen Restaurants, Cafés und Geschäften. Doch vor allem für viele Touristen ist der Weg dorthin schwer zu finden.

So sind beispielsweise einige Treppenzugänge kaum als „Tor zum Schnoor“ zu erkennen. Neue Hinweisschilder und ein großflächiges Graffito am Landherrnamt sollen jetzt für eine bessere Sichtbarkeit sorgen. „Mit neugestalteten Fassaden in Form von Graffiti und einem Hinweisschild am Treppenabgang Altenwall wurde vor gut einem Jahr mit der Optimierung der Erreichbarkeit begonnen“, sagt Karin Take, die bei der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) für die Innenstadt zuständig ist. „Aktuell sind neben der Wandbemalung zahlreiche Hinweisschilder hinzugekommen, die teilweise dauerhaft beleuchtet sind.“ Diese finden sich an der Balgebrückstraße, am Landherrnamt, an der Ostertorstraße, am Treppenaufgang zum Weserufer und am Stavendamm. „Es handelt sich um wertvolle Maßnahmen für den Schnoor, die Einheimische wie Gäste der Stadt den Weg in das Quartier weisen werden“, sagt Marianne Grewe-Wacker, Referatsleiterin im Wirtschaftsressort. „Neben der Auffindbarkeit geht es auch um Aufenthaltsqualität“, ergänzt Dr.Jan-Peter Halves, Geschäftsführer der Einzelhändlervereinigung City-Initiative.

Seit 2013 arbeiten die Akteure aus dem Schnoor gemeinsam mit Wirtschafts- und Bauressort, mit Handelskammer, City-Initiative sowie der WFB in einer Arbeitsgruppe an konkreten Verbesserungen für den öffentlichen Raum und die Erreichbarkeit des Viertels. Die definierten Projekte wurden in das Innenstadtkonzept 2025 aufgenommen. Ein Schwerpunkt der AG sind die neuen Hinweisschilder in den Schnoor. Dafür wurde auf Basis der bestehenden Gestaltung und zusammen mit dem Atelier „Haase & Knels“ ein gemeinsames Design festgelegt. Inzwischen seien alle Vorhaben umgesetzt, sagt eine WFB-Sprecherin.

je

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