Adalbert Keilus feiert 90. Geburtstag

Bremens ältester Priester

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Adalbert Keilus an seinem 90. Geburtstag im „Atrium Kirche“.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Gottesdienst in der Propsteikirche St. Johann im Schnoor, Empfang im „Atrium Kirche“, Mittagessen im Birgittenkloster – ein ganz schönes Programm. Adalbert Keilus, Bremens ältester katholischer Priester, hat dieser Tage so seinen 90. Geburtstag gefeiert.

Unter den Gratulanten waren Propst Dr. Martin Schomaker, Pfarrer Dirk Meyer, die Thuiner Franziskanerinnen aus dem Konvent im Schnoor sowie etliche Wegbegleiter aus den Kirchengemeinden, in denen Keilus als Priester tätig war. Auch die armenische Künstlerin Marietta Armena, deren Bilder gegenwärtig im „Atrium Kirche“ zu sehen sind, war unter den Geburtstagsgästen. „Ich bin dankbar für die Kontakte und Freundschaften, die anhalten“, sagt der frühere Pfarrer und Domkapitular Keilus.

Der gebürtige Ostpreuße lebt seit 1960 in Bremen. „Zuvor war der am 25. Juli 1953 im Dom zu Osnabrück zum Priester geweihte Theologe in Laxten im Emsland und in Neumünster in Schleswig-Holstein eingesetzt“, so die Bremer Katholiken-Sprecherin Dr. Martina Höhns. „In Bremen war der beliebte Seelsorger zunächst Kaplan an der St.-Johannis-Kirche und arbeitete dort eng mit den Pröpsten Heinrich Ohrmann und August Sandtel zusammen.“

Viele Partnerschaftsprojekte angestoßen

30 Jahre lang – von 1968 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1998 – war Keilus dann Pfarrer von St. Pius in Huchting. Dort hat der Theologe viele Partnerschaftsprojekte angestoßen – mit afrikanischen Ländern und auch mit Gemeinden in der ehemaligen DDR, so Höhns weiter. „Besonders wichtig war ihm die Zusammenarbeit mit den evangelischen Pfarreien, mit dem Kindergarten und haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in verschiedenen Verbänden und Gruppen.“

Nach seiner Pensionierung war Keilus viele Jahre als Pfarrer im Ruhestand an St. Johann, „wo man den beständigen Beter häufig in stiller Betrachtung in der Kirche angetroffen hat“, wie es heißt. Jetzt, mit 90, lebt Keilus im Pflegeheim Haus St. Elisabeth in Schwachhausen – und damit in direkter Nachbarschaft der Kita St. Ursula und der Kirchengemeinde St. Katharina von Siena.

Patchwork-Markt im Kontorhaus

Es ist wieder soweit – der Advent naht. Und die Nähwerkstatt der Tagesstätte West (Bremer Werkgemeinschaft, Walle) bietet wieder ihre Patchwork-Jahresproduktion im Foyer des Kontorhauses am Markt (Langenstraße) an – dieses Mal von Donnerstag, 30. November, bis Sonnabend, 2. Dezember (jeweils 11 bis 18 Uhr). Im Angebot: 500 Artikel.

„In diesem Jahr greifen wir ein Trendthema auf“, sagt Iris Reichel, die früher als Modedesignerin tätig war und heute 13 Frauen in der Nähwerkstatt anleitet. „Plastiktüten sind out, heute gehen die Leute mit Beutel shoppen“, hat Reichel beobachtet. „Und wir gestalten das Nachhaltige schön!“ In der Werkstatt arbeiten Frauen mit psychischen Erkrankungen. Etwa fünf Stunden Näharbeit stecken in einer sorgfältig ge- und verarbeiteten Einkaufstasche. Ebenfalls im Angebot sind Wärmflaschenbezüge, Beutelrucksäcke, Tablethüllen, Kissenbezüge, Decken Wichtel und Engel.

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