SPD nominiert Andreas Bovenschulte, Birgit Pfeiffer und Volker Stahmann

Wahl 2019: Weyher Bürgermeister will zurück nach Bremen

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Birgit Pfeiffer (v.l.), Andreas Bovenschulte, Carsten Sieling und Volker Stahmann nach der Sitzung des SPD-Unterbezirksvorstandes Bremen-Stadt. 

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Überraschung in der Abendstunde: Den Weyher Bürgermeister Andreas Bovenschulte zieht es zurück nach Bremen. Der 52-Jährige möchte in die Bremische Bürgerschaft. Bekommt er bei der Wahl im Mai 2019 genug Stimmen, wird er sein Amt als Bürgermeister in der niedersächsischen Nachbargemeinde aufgeben. Klappt es nicht mit dem Parlament, nun, dann bleibt der Sozialdemokrat halt Macher in Weyhe.

Bovenschulte ist einer von drei sogenannten Seiteneinsteigern, die Bürgermeister Carsten Sieling am Montagabend nach der Sitzung des SPD-Unterbezirksvorstandes Bremen-Stadt präsentierte. Wobei „Seiteneinsteiger“ für den gebürtigen Niedersachsen nicht wirklich die richtige Bezeichnung ist. Politprofi trifft es besser. Der Jurist war von 2010 bis 2013 Bremer SPD-Chef. Seit 2007 arbeitet Bovenschulte bei der Gemeinde Weyhe, wurde 2014 zum Bürgermeister gewählt – bis 2020/2021, übrigens mit Wohnsitz Bremen. Die Entscheidung für eine Nominierung (weitere Gremien folgen) sei keine leichte gewesen, sagte er. Doch er wolle sich im Bremer Parlament für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine regionale Perspektive einsetzen, sagte er. Sieling sieht in seinem Freund Bovenschulte insbesondere eine Verstärkung auf dem Feld Wirtschaft und Strukturpolitik.

Insider halten es für wahrscheinlich, dass der Weyher Bürgermeister nach Höherem strebt, sollte die derzeit auch in Bremen am Boden liegende SPD 2019 wieder an die Regierung kommen. Neben ihm nominierte der UB-Vorstand Birgit Pfeiffer (49), langjährige Geschäftsführerin der Freiwilligen-Agentur, und Volker Stahmann (54), Bevollmächtiger der IG Metall. Pfeiffer möchte zivilgesellschaftliches Engagement ins Parlament bringen. Mit Stahmann hat die SPD wieder einen Gewerkschafter im Team. Früher schuftete der 54-Jährige am Stahlwerke-Hochofen.

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