Wunsch der Schausteller

Bremer Weihnachtsmarkt endet einen Tag früher

Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ in Bremen schließen einen Tag früher als geplant (am 22. Dezember), damit die osteuropäischen Mitarbeiter rechtzeitig zum Fest zu Hause sind.
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Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ in Bremen schließen einen Tag früher als geplant (am 22. Dezember), damit die osteuropäischen Mitarbeiter rechtzeitig zum Fest zu Hause sind.

Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ in der Bremer Innenstadt enden einen Tag früher als geplant. Doch warum?

Bremen – Es gab etliche Menschen, die vermutet hatten, dass Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ den Nikolaus-Tag wegen der steigenden Corona-Infektionen nicht erreichen würden. Doch mit strikten Beschränkungen (2G und Maskenpflicht) ist nun klar: Die Märkte überstehen die gut vier Wochen, sie müssen lediglich einen Tag früher als geplant schließen.

Statt am 23. Dezember schließen die beiden Märkte nun am Mittwoch, 22. Dezember, 20.30 Uhr. Das teilten am Mittwoch das zuständige Wirtschaftsressort und die Gesellschaft „M3B“ (Stadthalle, Messe etc.) mit. Damit kommen sie, wie es hieß, einem Wunsch der Schaustellerverbände nach. Denn es gibt es offenbar zahlreiche Mitarbeiter aus Osteuropa – und die kommen sonst nur schwer vor Weihnachten in ihre Heimat. Grund: Trotz bereits verkaufter Tickets haben viele Busunternehmen ihre Fahrten in der Nacht zum 24. Dezember und am 24. Dezember nach Osteuropa gestrichen, so Ressortsprecher Christoph Sonnenberg. Für den Betrieb der Geschäfte auf Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ würden die Beschäftigten jedoch zwingend benötigt, insbesondere auch für den Abbau.

Hinzu kommt in diesem Jahr, dass die Kirche am 24. Dezember auf dem Marktplatz Gottesdienste veranstalten möchte, da die Zahl der Besucher in den Kirchen wegen Corona begrenzt sei. Auch dazu seien Aufbauarbeiten erforderlich.

Corona: 372 neue Infektionen

Apropos Corona: Es gibt vier Verdachtsfälle auf die hochansteckende Omikron-Variante an Bremer Schulen, darunter eine Grundschule. Die Kinder, Kontaktpersonen und ein Lehrer müssen nun erstmal zu Hause bleiben. Eine genaue Sequenzierung soll Gewissheit zur Variante bringen. Derzeit gibt es in Bremen zwölf Omikron-Verdachtsfälle.

Das Gesundheitsressort hat am Mittwoch 372 neue Corona-Fälle gemeldet, davon 325 in der Stadt Bremen. Das ist der bislang höchste Wert an Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bremen stieg von 234,4 auf 239,3 (Bremerhaven: 191,1). Die Hospitalisierungsinzidenz in Bremen bleibt mit 6,18 über dem Schwellenwert 6. Bremerhaven wechselt bei einer Hospitalisierungsinzidenz von 9,69 über mehrere Tage ab Freitag in die höchste Warnstufe 3 mit strengeren Regeln. Vier weitere Patienten mit dem Virus sind gestorben (insgesamt bisher 568). 87 Corona-Patienten werden in Kliniken des Landes versorgt, davon 19 auf Intensivstationen.

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