Regionalwaren und Lichterglanz

Die Bremer City bereitet sich auf das Weihnachtsgeschäft vor

Regionale Produkte präsentiert „Made in Bremen“ in der historischen Stadtwaage.
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Regionale Produkte präsentiert „Made in Bremen“ in der historischen Stadtwaage.

Weihnachten steht vor der Tür und in diesem Jahr scheint coronabedingt alles anders zu sein. Wie bereitet sich Bremen auf diese besondere Situation vor?

Bremen – Wie wird es laufen unter Pandemiebedingungen? Und ohne Weihnachtsmarkt? Nun, Lichterglanz soll es dennoch geben in der Bremer Innenstadt, die sich in diesen Tagen auf das Weihnachtsgeschäft vorbereitet. In den Schaufenstern sind bereits die ersten Weihnachtsbäume zu sehen. Und Besonderheiten gibt es auch zu entdecken.

Zum Beispiel in der Langenstraße. Hier köstliche duftender Kaffee, dort liebevoll Gedrucktes, da Kosmetikartikel aus allerbesten Bio-Zutaten – in der historischen Stadtwaage hat am Wochenende der „Made-in-Bremen“-Store eröffnet. Bis zum 31. Dezember gibt es dort auf 400 Quadratmetern Regionalwaren – montags bis sonnabends in der Zeit von 11 bis 19 Uhr. Kunst und Kulinarisches, Handwerk und Literatur aus Bremen und der Region, darum geht‘s.

Nachdem die Ursprungsidee – eine „Made-in-Bremen“-Messe für Produkte aus der Hansestadt und umzu – wegen Corona ins nächste Jahr verschoben werden musste, haben die Initiatoren (Julia Windhoff, Stevie Schulze, Florian Wolff) das Konzept des temporären Stores entwickelt. So kommt nun in die Innenstadt, was dort vielerorts oft vermisst wird – unverwechselbare, charakteristische Produkte lokaler Hersteller und Manufakturen.

Produkte aus Bremen und der Region in der Stadtwaage

Mit der Stadtwaage liegt der Store in direkter Nachbarschaft des neuen Johann-Jacobs-Hauses und mitten im gerade entstehenden „Balge-Quartier“ des Unternehmers Dr. Christian Jacobs. „Die Stadtwaage und regionale Anbieter aus Bremen und umzu gehören seit Jahrhunderten zusammen. Wir freuen uns daher auf die Vorweihnachtszeit mit ,Made in Bremen‘ in der Stadtwaage“, erklärte Jacobs.

Rund um die Stadtwaage geht es unterdessen los mit dem vorweihnachtlichen Lichterglanz. In diesem Jahr „wird es noch heller und festlicher“, heißt es bei der Einzelhändlervereinigung City-Initiative (180 Mitglieder). Gegenwärtig würden an etlichen Stellen in der Innenstadt „und in den einzelnen Quartieren neue Lichterketten aufgespannt“; zudem wird die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt und es werden „zahlreiche Weihnachtsbäume aufgestellt“. Ziel sei es, dass die Bremer Innenstadt „auch zu Corona-Zeiten an Strahlkraft“ gewinne.

Bremen erstrahlt: Festliches Licht für Innenstadt, Schnoor und Schlachte

Die Erweiterung des Lichtkonzepts und die größere Zahl der Weihnachtsbäume wird durch das Bremer „Aktionsprogramm Innenstadt“ ermöglicht, sagte eine Sprecherin. So sollen nun auch die Wege zur Schlachte und in den Schnoor noch heller erstrahlen als sonst. Und auch in den Wallanlagen soll es eine festliche Beleuchtung geben.

Eisblaues Licht an der Schlachte.

Und natürlich an der Schlachte, wo es in diesem Jahr keinen „Schlachte-Zauber“ gibt – wohl aber das hier seit Jahren gewohnte „eisblaue Licht“. Projektleiterin Henrike Neuenfeldt vom Schlachte-Marketing: „Am Montag, 16. November, ist es soweit. Um Punkt 18 Uhr gehen die mehr als 30 000 LEDs in etwa 1 000 Metern Schlauch ans Netz und lassen die Schlachte in blauer Pracht erstrahlen.“

Supermarkt eröffnet an der Bremer Obernstraße

Die ersten Weihnachtsbäume tauchen in den Innenstadt-Schaufenstern auf.

Von der Schlachte zurück ins Zentrum der City. Nicht nur zur Weihnachtszeit sind ja auch Dinge des täglichen Bedarfs gefragt. Bremen bekommt am Montag, 16. November, einen Supermarkt in Top-Lage. Im Haus Obernstraße 44–54, wo einst die Marken Mango und Benetton Kleidung verkauft haben, öffnen Melanie und Florian Gerke einen Rewe-Supermarkt. Die Gerkes führen bereits einen Rewe-Markt an der Westerstraße in der Neustadt. In der Innenstadt bieten sie auf einer Fläche von 754 Quadratmetern unter anderem auch regionale Produkte an – und deftige Mittagsgerichte zum Mitnehmen. 35 Beschäftigte arbeiten im Team des Marktleiters René Snopienski. Der Supermarkt öffnet montags bis sonnabends in der Zeit von 7 bis 21 Uhr.

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