Tempo-Limit als Vorsichtsmaßnahme

Unbekannte legen Steine auf A1-Zubringer in Arsten und Hemelingen

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Bisher unbekannte Täter haben in den vergangenen Wochen Steine und Gehwegplatten auf die Zubringer Arsten (Foto) und Hemelingen gelegt. Als Vorsichtsmaßnahme hat die Polizei die Geschwindigkeit in den Nachtstunden reduziert.

Bremen - Die Bremer Polizei warnt vor gefährlichen Hindernissen, die unbekannte Täter seit geraumer Zeit auf Fahrbahnen und Straßenbahnschienen legen. „Seit Anfang Juli wurden in mehreren Nächten vornehmlich im Bereich der Autobahnzubringer Arsten und Hemelingen Steine, Gehwegplatten und Baken auf die Fahrbahnen gelegt“, sagte ein Sprecher am Dienstag.

In den vergangenen Tagen wurde in den betroffenen Bereichen bereits die zulässige Geschwindigkeit von 80 auf 60 Kilometer pro Stunde reduziert – für die Zeit von 22 bis 6 Uhr. Zudem suchen die Ermittler jetzt Zeugen. „Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren“, hieß es. 

Steine, Betonbrocken, Platten: „In drei von neun Fällen in Bremen konnten Autofahrer nicht mehr ausweichen und überfuhren das Hindernis, wobei es zu Schäden am Fahrzeug kam“, sagte der Sprecher. Glücklicherweise hat es noch keine Verletzten gegeben, es blieb bei Blechschäden. 

Schienen zwischen Kattenturm und Huckelriede betroffen

Fünf Mal platzierten die Unbekannten zudem Gegenstände wie Metallpfosten und Gullydeckel auf den Straßenbahnschienen im Bereich Kattenturm und Huckelriede. Die Täter wurden in der Regel nachts in der Zeit zwischen 23 und 5 Uhr aktiv. „Wir sind mit uniformierten und zivilen Kräften im Einsatz“, so der Polizeisprecher. 

Und er appelliert: „Wir bitten die Bevölkerung um Aufmerksamkeit. Wenn Sie verdächtige Personen beobachten, rufen Sie unverzüglich die Polizei unter 110 an.“ 

kuz

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