Bilanz des „Denkortes“ Bunker Valentin

Über 20.000 Menschen informieren sich in Bunker-Gedenkstätte

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Im ersten Jahr des Bestehens haben über 20.000 Menschen den „Denkort“ Bunker Valentin besucht.

Bremen - Über 20.000 Menschen haben im ersten Jahr die Gedenkstätte Bunker Valentin in Bremen besucht. „Die Gedenkstätte ist sehr gut angenommen worden“, sagte eine Sprecherin.

Die Nazis wollten in dem Bunker U-Boote eines neuen Typs bauen. Bis zu 12.000 Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene schufteten täglich rund um die Uhr auf der Baustelle, viele kamen ums Leben. An ihr Schicksal erinnert die Gedenkstätte, die am 8. November 2015 eröffnet wurde. 

Besucher können sich auf einem Rundweg und in einer Ausstellung über den Bau und die unmenschlichen Zustände auf der Baustelle informieren. „Die Gäste kommen sowohl aus der ganzen Bundesrepublik als auch aus dem Ausland“, sagte die Sprecherin. Unter ihnen seien auch Angehörige und Nachfahren ehemaliger Zwangsarbeiter sowie Mitglieder von Opferverbänden. Bund und Land hatten den Aufbau der Gedenkstätte mit rund vier Millionen Euro finanziert.

dpa

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