Kündigung vom Vermieter

Theater sucht neue Bleibe

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Das Bremer Kriminaltheater sucht nach der Kündigung vom Vermieter eine neue Bleibe.

Bremen - Das Bremer Kriminaltheater muss sich eine neue Bleibe suchen. Der Spielstätte ist eine Kündigung vom Vermieter ins Haus geflattert, sagte der künstlerische Leiter des Kriminaltheaters, Ralf Knapp.

Demnach muss das Theater Ende des Jahres die Immobilie an der Friesenstraße räumen. Dem Vernehmen nach soll der Flachbau abgerissen und durch einen mehrstöckigens Neubau ersetzt werden. „Die verzweifelte Suche nach einer neuen Wirkungsstätte läuft“, sagt Knapps Kollegin Perdita Krämer, „denn einfach zerfallen lassen, was wir in fünf Jahren harter Arbeit aufgebaut haben, wollen wir auf keinen Fall.“

Seit fünf Jahren nutzt das Bremer Kriminaltheater das Haus als feste Spielstätte. Knapp hat nach eigenen Angaben 140000 Euro in den Umbau investiert. Das Ensemble gibt pro Jahr rund 200 Vorstellungen, die insgesamt von rund 12000 Zuschauern besucht werden.

Bis Ende Januar spielt das Theater den Klassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“. Am Freitag, 19. Februar, um 20 Uhr steht die Uraufführung von „Auf der Spur des Bösen“ nach dem Bestseller des Bremer Profilers Axel Petermann auf dem Programm. Zuvor gibt das Union-Theater ein Gastspiel mit „Der Nervensäge“. Premiere ist am Mittwoch, 3.Februar, 20 Uhr.

je

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