Turkish Airlines eröffnet am Airport erste neue deutsche Basis seit 40 Jahren / Bula: „Wir sind sehr, sehr stolz“

Von Bremen täglich zum Drehkreuz Istanbul

Tekin Ekinci (v.l. General Manager Turkish Airlines), Airport-Chef Jürgen Bula, Wirtschaftssenator Martin Günthner, Akif Konar (Vize-Präsident von Turkish Airlines), Ziya Taskent (Marketing) und Tuncay Özçuhadar (Generalkonsul der türkischen Republik für Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt) gestern vor der ersten Maschine aus Istanbul.
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Tekin Ekinci (v.l. General Manager Turkish Airlines), Airport-Chef Jürgen Bula, Wirtschaftssenator Martin Günthner, Akif Konar (Vize-Präsident von Turkish Airlines), Ziya Taskent (Marketing) und Tuncay Özçuhadar (Generalkonsul der türkischen Republik für Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt) gestern vor der ersten Maschine aus Istanbul.

Bremen - Von Elisabeth GnuschkeTäglich geht es ab 28. Mai vom Bremer Airport jeweils um 14.30 Uhr in die türkische Metropole Istanbul. Über das Drehkreuz am Bosporus können Passagiere zu rund 200 Zielen in aller Welt fliegen.

Mit einem Airbus 320 von Turkish Airlines trafen die ersten Passagiere gestern Nachmittag auf dem Bremer Flughafen ein. Für das fast zur Hälfte staatliche Unternehmen, viertgrößte Airline in Europa, ist Bremen die erste neue deutsche Basis seit 40 Jahren. Flughafen-Chef Jürgen Bula sagte daher auch vor mehr als 100 geladenen Gästen: „Wir sind sehr, sehr stolz.“

Bremen ist die zehnte Linie in Deutschland, demnächst soll Leipzig als Nummer elf folgen, sagte Vize-Präsident Akif Konar. Zunächst stehen vier Flüge in der Woche im Plan (dienstags, donnerstag, sonnabends, sonntags, 14.30 Uhr). Ab 28. Mai starten die Flieger täglich. Zum Einsatz kommen laut Konar moderne, lärmarme Flugzeuge vom Typ A 320 – „mit viel Beinfreiheit und exzellentem Catering“. Er rechnet in diesem Jahr mit 50 000 Passagieren in Bremen, im nächsten Jahr mit 80 000. Turkish Airlines möchte nicht nur Geschäftsleute und die rund 40 000 Bremer mit türkischen Wurzeln als Kunden ansprechen, sondern alle Menschen in der Region, die gern die Welt bereisen wollen. Bremen sei „ein weiterer Meilenstein“ im Geschäft der Fluggesellschaft. Nach 40 Jahren ohne neue Basis in Deutschland habe sich das Unternehmen für Bremen entschieden, da man – neben Werder und den Stadtmusikanten – den Wirtschaftsraum für wichtug halte.

Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD), der am Abend aus Anlass des Erstfluges einen Empfang im Rathaus gab, betonte, es sei Bremen eine „große Freude, in die Familie Turkish Airlines“ aufgenommen worden zu sein. Die starke Airline stehe auch für enormes Wachstum und den Aufschwung in der Türkei. Izmir, die Partnerstadt Bremens, rücke nun näher.

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