Regierungserklärung zur Corona-Pandemie

Bremen setzt auf Corona-Stufenplan und erwägt 2G für Restaurants

Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister von Bremen, spricht während des SPD-Landesparteitags Bremen zu den Delegierten.
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Der Bremer Regierungschef Andreas Bovenschulte hat am Donnerstag in einer Regierungserklärung den künftigen Kurs in der Coronapandemie vorgestellt. (Archivbild)

Das Land Bremen setzt in der Corona-Pandemie auf einen mehrstufigen Plan, der sich der jeweiligen Infektionslage anpasst. 2G in der Gastronimie wird angedacht.

Bremen – Das Bundesland Bremen will in den kommenden Tagen einen mehrstufigen Plan zur Reaktion auf die jeweilige Entwicklung der Corona-Pandemie erarbeiten und vorstellen. Dieser werde dann eine Entwarnungsstufe bei niedrigen Corona-Werten, eine Risikostufe bei hohen Werten und wahrscheinlich zwei Stufen dazwischen enthalten, teilte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Donnerstag in einer Regierungserklärung in der Bürgerschaft mit. Der Senat hatte dazu eine Entscheidung zu Beginn der Woche noch vertagt.

Bundesland in Deutschland:Freie Hansestadt Bremen
Fläche:419,38 Quadratkilometer
Einwohner:680.130 (Stand: 31. Dezember 2020)
Regierungschef:Andreas Bovenschulte (SPD)

Mit diesem Stufenmodell könne Bremen angesichts der sehr guten Impfquote im Bundesland gut durch den Winter kommen, so Bovenschulte. Zusätzlich zum bisherigen Inzidenzwert als Gradmesser werde als Grundlage auch die Belegung der Intensivstationen und die Hospitalisierungsinzidenz als neuer Leitindikator berücksichtigt.

Bremen setzt auf Corona-Stufenplan und erwägt 2G für Restaurants: Gastro fordert Optionsmodell

Letzterer spiegelt die Neuaufnahme von Patienten in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion wider. Zudem könne man sich anders als bislang durchaus vorstellen, dass in einigen Bereichen, etwa in der Gastronomie, in Clubs und in Konzerten, von der sogenannten 3G-Regelung abgewichen und dort 2G ermöglicht werde.

Nach der 2G-Regel wird der Zutritt zu bestimmten Bereichen nur gewährt, wenn Menschen gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind. Ein negativer Corona-Schnelltest reicht dann anders als bei der 3G-Regelung nicht mehr aus. Die Bremer Gastronomen hatten dieses Vorgehen schon länger gefordert.

In Hamburg gilt bereits ein Optionsmodell – also entweder 2G- oder 3G-Regel – für die Kultur- und Gastroszene. Auch in Niedersachsen gibt es das Optionsmodell. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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