Klein, aber oho!

Bremen Sehenswürdigkeiten: Mittelalter trifft Moderne

Die Hansestadt an der Weser zählt zu den einwohnerreichsten und sehenswertesten Städten des Landes. Warum sich ein Besuch Bremens immer lohnt, erfahrt ihr hier.

Bremen – Zusammen mit Bremerhaven bildet die Hansestadt Bremen einen Zwei-Städte-Staat und das kleinste Bundesland Deutschlands. Wer die Weser-Metropole hingegen nur auf die weltbekannten Bremer Stadtmusikanten oder den Fußballverein SV Werder Bremen reduziert, tut ihr unrecht – denn Bremen hat allerhand zu bieten. Wir zeigen Euch was – und starten mit einem kurzen Abriss der Geschichte der Stadt.

Ein Blick auf das Alte Rathaus, den Bremer St.-Petri-Dom und die Bremische Bürgerschaft.

Bremen: Die zehn wichtigsten Infos zur Stadt Bremen

  • 1. Mit rund 566.600 (Stand: Dezember 2020) ist Bremen die elftgrößte Stadt Deutschlands.
  • 2. Bremen ist Teil der Metropolregion Nordwest (unter anderem Oldenburg) mit rund 2,7 Millionen Einwohnern.
  • 3. Gemeinsam mit Bremerhaven bildet die Stadt Bremen das Bundesland Bremen.
  • 4. Erstmalige geschichtliche Erwähnung fand Bremen im 8. Jahrhundert.
  • 5. Friedrich Barbarossa machte Bremen im Jahr 1186 zur freien Stadt – das ist Bremen noch heute.
  • 6. Der Bremer Roland (1404) und das Bremer Rathaus (1409) sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
  • 7. Bremen gilt europaweit als einer der bedeutendsten Standorte der Raumfahrt.
  • 8. In Bremen befindet sich das größte Produktionswerk der Daimler AG (Mercedes-Benz).
  • 9. Das Bundesland Bremen erwirtschaftete im Jahr 2020 ein Bruttoinlandsprodukt von 31,5 Milliarden Euro.
  • 10. Der Fußball-Bundesligist SV Werder Bremen zählt mit vier gewonnenen deutschen Meisterschaften und sechs Pokalerfolgen zu den erfolgreichsten Vereinen in Deutschland.
  • Keine News rund um den SV Werder bei Kreiszeitung Online verpassen.

Bremen: Die Geschichte der Freien Hansestadt

Das Stadtzentrum von Bremen liegt auf einem Dünenrücken, der sich etwa zehn Meter über dem Meeresspiegel befindet. Zwischen dem 1. und dem 8. Jahrhundert ließen sich hier die ersten Menschen nieder. Diese fanden hier ein ideales Siedlungsgebiet, da, trotz der Nähe zur Weser, die das heutige Stadtgebiet durchquert, das fruchtbare Land nicht häufig überschwemmt wurde.

Sie sind eines der bekanntesten Wahrzeichen Bremens: Die Bremer Stadtmusikanten.

Erstmals schriftliche Erwähnung fand Bremen dann im Jahr 782, in der Lebensbeschreibung von Missionar Willehad. In jener, die im Zuge der Christianisierung von Karl dem Großen in die Weserregion geschickt wurde, steht geschrieben: „...hat man uns aus Bremen vertrieben und zwei Priester erschlagen.“

Bremen: Unter Friedrich Barbarossa zur freien Reichsstadt

Nur wenige Jahre später, nämlich 787, erhob Karl der Große die Stadt zum Bischofssitz – Bremen erhielt damit erstmals Einfluss im damaligen fränkischen Reich. Bis sich die Stadt allerdings freie Reichsstadt nennen durfte, vergingen noch rund 400 Jahre: Kaiser Friedrich Barbarossa war es, der 1186 Bremen diesen Status zusprach. Fortan unterstand die Stadt dem Kaiser persönlich und nicht mehr der Kirche, die ihre Regierungsgewalt verlor. 

Im Jahr 1260 trat Bremen dann schließlich der Hanse bei, einer Vereinigung niederdeutscher Kaufleute, die so gemeinsam ihre wirtschaftlichen Interessen vertraten. Durch den Freihandel blühte die Stadt Bremen in den Jahren darauf auf und brachte es zu erheblichem Wohlstand. Zu Zeiten der Hanse entstanden auch zwei der heute bekanntesten Bauwerke Bremens, die mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören und jährlich hunderttausende Besucher:innen anziehen:

Der Bremer Roland (1404) und das Rathaus (1409) auf dem Marktplatz wurden als Zeichen der neu gewonnenen Freiheit und des Wohlstands errichtet.

Das Privileg einer freien Stadt bewahrten sich die Bremer:innen in den folgenden Jahrhunderten ein ums andere mal: Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) sicherte Kaiser Ferdinand III. die Freiheit der Stadt Bremen. Nach der Besatzung durch die französischen Truppen infolge der Napoelonischen Kriege unter Napoleon Bonaparte (1811-1814) wurde Bremen erneut zur freien Stadt.

Da schon zu jener Zeit die Weser mehr und mehr versandete, kauften die Verantwortlichen der Stadt 1827 dem Königreich Hannover dessen Siedlung Bremerhaven und sicherten so die Seeschifffahrt durch den wichtigen Zugang zum Meer ab. Seitdem gehört die eigenständige Gemeinde, die etwa 60 Kilometer nordwestlich von Bremen liegt, zum Zwei-Städte-Staat Bremen.

Bremen: Von der Nachkriegszeit bis heute

Auch nach Ende der nationalsozialistischen Herrschaft (1933-1945) und des Zweiten Weltkriegs, in dessen Zuge 62 Prozent der Stadt zerstört und mehr als 4000 Zivilisten den Tod fanden, gelang es Bremen, eine freie Stadt zu bleiben.

Denn die US-Amerikaner, die die beiden Städte Bremen und Bremerhaven, die in der britischen Besatzungszone lagen, als Exklave um die eigenen Gebiete mit Nachschub zu versorgen nutzten, gestatteten Bremen eine eigene Landesverfassung zu.

Am 21. Oktober 1947 wurde eben diese Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen verabschiedet, seit 1949 ist das Land Bremen eines der 16 Bundesländer der frisch gegründeten Bundesrepublik Deutschland. Mehr zur Geschichte Bremens bei der Kreiszeitung Online.

Bremen erleben: Das sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Altstadt

Das älteste noch erhaltene Gebäude der Stadt, der Bremer St. Petri Dom, wurde zuerst von 1044 bis 1070 auf den Resten älterer Vorgängerbauten errichtet und schließlich im 13. Jahrhundert im Stile der Gotik umgebaut. Der Kirchenbau befindet sich am Marktplatz. Bereits kurze Zeit später, nämlich im 14. und 15. Jahrhundert musste das Gotteshaus gleich mehrfach ausgebaut werden.

Der St. Petri Dom zu Bremen liegt neben dem Rathaus am Marktplatz. Dort gruppieren sich nahezu alle >Sehenswürdigkeiten der Altstadt Bremens.

Erst im späten 19. Jahrhundert kam es dann zu einer umfangreichen Renovierung, nachdem zuvor bereits einer der beiden Türme eingestürzt war. Der 98 Meter hohe Bremer St. Petri Dom steht seit 1973 unter Denkmalschutz.

UNESCO-Weltkulturerbe: Bremer Roland und Rathaus

Ebenfalls am Marktplatz sind zwei weitere der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bremens beheimatet: Die sogenannte Figur Bremer Roland, die als Zeichen der Freiheit Bremens im Jahr 1404 errichtet wurde und heute als eines der Wahrzeichen der norddeutschen Stadt gilt.

Der Bremer Roland (l) aus dem Jahre 1404 und das Bremer Rathaus, in dem sich der Bremer Ratskeller befindet.

Die Figur selbst, die mit Blickrichtung St. Petri Dom aufgestellt wurde, ist zwar nur rund fünfeinhalb Meter hoch, ihr Stützpfeiler und Baldachin verdoppeln jedoch nicht nur ihre Höhe, sondern machen die Plastik zur größten freistehenden Statue des deutschen Mittelalter. Seit 2004 zählt die UNESCO den Bremer Roland zum Weltkulturerbe. Alle UNESCO-Welterbestätten in Deutschland und weltweit.

Im gleichen Jahr wurde auch das Bremer Rathaus in die UNESCO-Liste aufgenommen. Der heutige Sitz des Bremer Senats, der Landesregierung des Zwei-Städte-Staates, und des Bürgermeisters, gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der Backsteingotik und befindet sich an der Nordseite des Marktplatzes in der Bremer Altstadt.

Als Demonstration des städtischen Selbstbewusstseins gegenüber Erzbischof und Kirche wurde das Rathaus im Jahr 1409 unweit des St. Petri Doms errichtet.

Die Bremer Stadtmusikanten

Zu diesem Ensemble der Sehenswürdigkeiten gehört auch die zweifelsohne bekannteste der Stadt Bremen: die Bremer Stadtmusikanten der Gebrüder Grimm. Die 1953 durch den deutschen Bildhauer und Grafiker Gerhard Marcks (1889-1981) erbaute Bronzestatue ist am Bremer Rathaus und zwar an dessen linker Stirnseite zu bewundern.

Seit 1955 ist das etwa zwei Meter hohe Denkmal im Besitz der Stadt Bremen. Das gleichnamige Märchen, dem die Bremer Stadtmusikanten entstammten, wurde erstmals im Jahr 1819 veröffentlicht und gehört heute, wie das Gesamtwerk der Gebrüder Grimm, zu den Klassikern der deutschsprachigen Märchenerzählungen.

In der Erzählung machen sich die vier Tiere Esel, Hund, Katze und Hahn, die von ihren Besitzern aufgrund ihres Alters als nicht mehr nützlich angesehen werden, auf den Weg nach Bremen, um als Stadtmusikanten ein besseres Leben zu finden. Als sie auf ihrem Weg dorthin in einem Wald übernachten müssen, finden sie ein Räuberhaus, in dem sich die Räuber an einem reichlich gedeckten Tisch laben.

Bremen ist berühmt für seine „Bremer Stadtmusikanten“.

Die Vier stellen sich vor dem Fenster aufeinander und bringen mit lautem „Gesang“ die Fenster zum bersten und schlagen die Räuber in die Flucht. Anschließen verteidigen die Tiere das Haus erfolgreich und machen es schließlich zu ihrem Heim. Die aufeinanderstehenden Tiere verewigte Gerhard Marcks, dessen Kunst die Nazis noch als „entartet“ diffamierten, schließlich als weltbekannten Bronzestatue.

Die Böttcherstraße in Bremen

Nur etwas mehr als 1100 Meter lang ist diese kleine Straße, die im Süden vom Marktplatz abgeht. Zwar sind die meisten Gebäude erst um die Jahre 1922 bis 1931 errichtet worden, die Straße selbst jedoch existiert bereits seit Jahrhunderten – teilweise unter anderem Namen. Für das Jahr 1317 ist der Name „Hellinchstraße“ belegt.

Passanten in der Böttcherstraße in Bremen.

Zu der Zeit stellte die Straße eine wichtige Verbindung zwischen dem Marktplatz in der heutigen Altstadt und der Weser dar, bis sie, nach Verlegung des Hafens im 19. Jahrhunderts zunächst an Bedeutung verlor.

Die Bedeutung für die Wirtschaft und den Handel der Hansestadt im damaligen Sinne konnte die Böttcherstraße nicht mehr erlangen; die kurze, enge Straße, in der Kraftfahrzeuge keinen Platz haben, gehört jedoch dank der dort angesiedelten Museen, Kunsthandwerkstätten, Gastronomiebetrieben und Geschäften heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Bremen.

Bekannt ist die Böttcherstraße vor allem für das vergoldete Bronzerelief „Der Lichtbringer“ von Bernhard Hoetger. Das Relief mit den maßen 3,83 Meter x 3,83 Meter ziert die Fassade des Torartigen Durchgangs zur Straße und steht ebenfalls seit 1973 unter Denkmalschutz.

Der Schnoor: Fischerdorf am Rand der Bremer Altstadt

Östlich des Bremer Marktplatzes liegt das mittelalterliche Gängeviertel Schnoor, dass seinen Namen dem Schiffshandwerk verdankt. Denn in einem Teil des Viertels wurden in den vorherigen Jahrhunderten Seile und Taue (Schnoor = Schnur) hergestellt.

Von dem zunächst im 13. Jahrhundert am Rand des heutigen Schnoorviertels gebauten Franziskanerklosters, ist heute nur noch die am westlichen Rand des Schnoorviertels gelegene Kirche St. Johann erhalten geblieben.

Ein Jahrhundert später siedelten sich auf dem Schnoor in Bremen zunächst hauptsächlich Flussfischer und Schiffer, die von der Balge, einem durch das Viertel fließenden Nebenarm der Weser, profitierten. Nach Kanalisierung und später endgültiger Zuschüttung der Balge im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Schnoor zu einem Arme-Leute-Viertel.

Das Schnoor-Viertel mit seinen zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert errichteten Häusern, die größtenteils erhalten geblieben sind, gehört heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Bremer Kernstadt.

Die Schlachte: Kneipenmeile an der Weser in Bremen

Ebenfalls ein ehemaliges Hafengebiet stellt die sogenannte Schlachte dar. Sie ist eine Uferpromenade der Weser, die heute auf rund 650 Meter sowohl als Anlegestelle für Rundfahrtschiffe, als auch Gastronomie- und Biergartenmeile dient. Angefangen hatte die Besiedlung des damals noch vor der Stadt gelegenen Uferstreifens an der Weser bereits 1247.

Die Anleger und Schiffe an der Schlachte sind farbig beleuchtet.

Drei Jahre später wurde den Bürgern zugestanden das Gebiet zu bepfählen und dadurch der Aufbau eines Hafens erst möglich. Der Hafenbetrieb an der Schlachte konnte über Jahrhunderte aufrecht gehalten werden. Erst mit der zunehmenden Versandung des Gebiets und dem damit nicht mehr möglichen Hafenverkehr, begann Mitte des 19. Jahrhunderts die Stadt mit der Umgestaltung des Areals.

Zukunftsstandort Bremen: Zentrum der deutschen Raumfahrtindustrie

Kaum zu glauben, aber bereits 1961 begann in der norddeutschen Großstadt Bremen, die traditionsbedingt eher für den Handel, Hafen und Schiffbau bekannt ist, das Raumfahrtzeitalter. Heute kann die Stadt auf mehr als ein halbes Jahrhundert Erfahrung und Tradition im Bereich Raumfahrtechnologie zurück blicken – und sich zurecht Deutschlands Raumfahrtstandort Nummer 1 nennen.

Mitarbeiter des Bremer Satellitenbauers OHB

Anfang der 1960er Jahre bildete der Zusammenschluss der norddeutschen Traditionsfirmen Focke-Wulf, Hamburger Flugzeugbau und Weser Flugzeugbau, die gemeinsam den ‚Entwicklungsring Nord’ gründeten, den Startschuss für die zukunftsträchtige Branche in der Hansestadt. Schnell machte sich der als ERNO abgekürzte Zusammenschluss einen Namen in der internationalen Raumfahrtindustrie.

Das Nachfolgeunternehmen von ERNO, Airbus Bremen, ist heute ein weltweit führender Protagonist für Raumtransport, bemannte Raumfahrt und Weltraumrobotik. Bahnbrechende Projekte wie die Internationale Raumfahrtstation ISS, die Trägerrakete Ariane oder das Weltraumlabor Spacelab, sind neben vielen anderen, untrennbar mit Airbus-Standort Bremen verbunden. 

Neben Airbus haben viele weitere Firmen, Institute und Organisationen der Branche ihren Sitz oder eine Niederlassung in Bremen, zum Beispiel das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). So verwundert es auch nicht, dass an der Fachhochschule Bremen der Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik angeboten wird.

Wissenschaft zum Anfassen in Bremen: UNIVERSUM, PHÄNOMENTA Science Center und Klimahaus

Bereits 2004 bekamen Bremen und Bremerhaven als Erste überhaupt die Auszeichnung „Stadt der Wissenschaft“ verliehen – und konnten ihren Ruf seitdem stets ausbauen. Die Zahlen sprechen dabei eine mehr als deutliche Sprache.

  • 9 Hochschulen
    Sitz zahlreicher renommierter Institute (Max-Planck, Helmholtz, Frauenhofer und einige mehr.)
    rund 38.000 Studierende
    mehr als 300 Studiengänge
    24.000 Arbeitsplätze durch den Wissenschaftssektor
    höchste Dichte an überregionalen Forschungseinrichtungen pro Einwohner:innen im Bundesländervergleich

UNIVERSUM Bremen: Interaktives Museum für alle Altersklassen

Durch Betreiben der Universität Bremen und unter Mithilfe verschiedener Firmen entstand bereits im Jahr 2000 das Science Center UNIVERSUM. Das Museum umfasst mittlerweile Räumlichkeiten für Dauer- und Sonderausstellungen und hat einen ausgesprochenen Erlebnischarakter.

Das UNIVERSUM Science Center in Bremen existiert seit dem Jahr 2000. Es ist damit das älteste der Science-/ und Technikmuseen des Zwei-Städte-Staates Bremen.

Den Besucher:innen ist es möglich, anhand von hunderten Exponaten naturwissenschaftliche Phänomene hautnah und mit allen Sinnen zu erleben. Das UNIVERSUM Bremen gehört längst zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt und ist weit über die Grenzen des Bundeslandes hinaus bekannt.

PHÄNOMENTA Bremerhaven und Klimahaus Bremerhaven 8° Ost

Nicht nur die größere der beiden Gemeinden des Zwei-Städte-Staates, auch die etwa 60 Kilometer nördlich gelegene Stadt Bremerhaven bietet zahlreiche Attraktionen für Besucher:innen aus dem Bereich der Wissenschaft. Das Science Center PHÄNOMENTA am Fischerreihafen der Stadt ermöglicht durch über 80 Exponaten großen und kleinen Wissenschaftsfans spannende Einblicke in die Welt der Wissenschaft und Technik. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.

Das Klimahaus Bremerhaven mit dem Atlantic Sail Hotel im Hintergrund

Unweit des einem Schiffsegel nachempfundene und weithin sichtbaren Hotels Atlantic Sail befindet sich der Bau der Erlebniswelt Klimahaus Bremerhaven 8° Ost. Etwa vom Ausgangspunkt 8°34′30″ der geografischen Länge östlich von Greenwich startet der virtuelle Rundgang, der in dem Ausstellungshaus erlebt werden kann.

Dabei werden die verschiedenen Klimazonen bei dem Gang rund um die Erde in Nord-Süd-Richtung durchquert und in drei Ausstellungsbereichen die Themen Klima und Klimawandel behandelt. Die rund 18.800 m² große Wissens- und Erlebniswelt erstreckt sich über fünf Kontinente, deren jeweilige Temperatur und die relative Luftfeuchtigkeit in der Ausstellung den den örtlichen Bedingungen angepasst sind.

So weist die Station Antarktis im Klimahaus eine Temperatur von circa Minus 6 Grad Celsius auf. 35 Grad Celsius hat hingegen die Station Niger in Afrika. Eröffnet wurde das Klimahaus übrigens durch den irischen Rockmusiker und Aktivisten Bob Geldorf, der in den 1980er Jahren als Initiator der Live Aid-Konzerte Bekanntheit erlangte. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Francesco Carovillano / DZT Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

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