Als IS-Anhänger eingestuft

Bremen schiebt Algerier (50) ab

Bremen - Bremen hat einen weiteren Mann nach Algerien abgeschoben, den die Behörden als IS-Anhänger und Straftäter einstufen. Das berichtete am Mittwoch eine Sprecherin des Innenressorts.

Den Angaben zufolge waren der Abschiebung des 50-jährigen Algeriers am Freitag monatelange, teils länderübergreifende Ermittlungen vorausgegangen. Der Algerier soll dem Verfassungsschutz bereits 2007 als Salafist aufgefallen sein. 

Ab Sommer 2012 soll er regelmäßiger Besucher des im Dezember 2014 verbotenen salafistischen „Kultur & Familienvereins“ und wiederholt Besucher im „Islamischen Kulturzentrum“ (IKZ) gewesen sein. Das IKZ steht unter Beobachtung der Behörden.

Nach Auswertung der Facebook-Seite

Laut Innenressort habe die Auswertung seiner Facebook-Seite ergeben, dass nicht nur die Videos Bezüge zur Terrororganisation „IS“ aufwiesen, sondern auch Hunderte von „Freunden“ jihadistische Inhalte gepostet hätten. 

Im September war der 50-Jährige den Angaben zufolge gemeinsam mit einem weiteren Mann nach einem von der Polizei vereitelten Überfall auf einen Juwelier in Osterholz-Scharmbeck in Untersuchungshaft genommen worden. An dem Einsatz waren Spezialkräfte aus weiteren Bundesländern und der französische Staatsschutz beteiligt. 

Wie berichtet, hatteBremen vor wenigen Tagen den zweiten von drei Gefährdern und einen jungen Intensivtäter nach Algerien abgeschoben. gn

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Rubriklistenbild: © dpa

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