Gebäude auf dem Sparkassenareal

Libeskind-Pläne vor dem Aus: Rot-Grün-Rot will nicht so hoch hinaus

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Entwurf des Stararchitekten Daniel Libeskind für das Sparkassenareal Am Brill in Bremen.

Bremen - Aus für die Pläne von Stararchitekt Daniel Libeskind auf dem Sparkassenareal Am Brill: Die künftige Regierung aus SPD, Grünen und Linken sind die vier vorgesehenen Türme – anlehnend an die Bremer Stadtmusikanten – zu hoch. Das wurde am Mittwoch nach den Koalitionsgesprächen bekannt.

Nach der bisherigen Planung misst der höchste der vier Türme 96 Meter und damit zwei Meter weniger als der Dom. Rot-Grün-Rot lehnt die Pläne ab und fordert den Investor, die israelischen Schapira-Brüder, auf, kleiner zu planen. Um mehr Fläche zu bebauen und damit mehr Rendite zu erzielen, hatten die Brüder Libeskind beauftragt, in die Höhe zu gehen. Die Stadt hatte bereits unter Rot-Grün weniger Fläche vorgegeben.

Rot-Grün-Rot fordert nun den Investor auf, kleiner als geplant zu bauen. Der Stararchitekt könne sich ja an einem möglichen Wettbewerb beteiligen, hieß es.

Frei wird das Areal, weil die Sparkasse bis Ende 2020 in Uninähe zieht. Dort wird bereits kräftig gebaut. Die Sparkasse investiert in den Neubau um die 50 Millionen Euro. Ob sich die Schapiras nun möglicherweise vom Kaufvertrag und aus Bremen zurückziehen, wird sich in nächster Zeit zeigen.

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