Auch in Bremen

Proteste gegen Werkverträge in der Autoindustrie

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Vertrauensleute des Mercedes-Benz-Werkes Bremen protestieren einem Aufruf der IG Metall folgend am 24.09.2015 vor dem Werkstor gegen Werkverträge bei dem Automobilbauer.

Bremen - Rund 200 Daimler-Beschäftigte in Bremen haben nach Angaben der IG Metall am Donnerstag gegen den Missbrauch von Werkverträgen protestiert.

Rund 200 Daimler-Beschäftigte in Bremen haben nach Angaben der IG Metall am Donnerstag gegen den Missbrauch von Werkverträgen protestiert. Sie forderten dauerhafte, sichere und faire Arbeitsbedingungen für alle. „Wo Werkvertrag draufsteht, steckt immer öfter Dumping von Arbeitsbedingungen drin“, teilte die Gewerkschaft mit, die bundesweit zu Protesten gegen Werkverträge in der Autoindustrie aufgerufen hatte.

Um Flexibilität zu steigern und Lohnkosten zu sparen, lagerten Unternehmen Arbeit zunehmend an Unternehmen ohne Betriebsrat und Tarifbindung aus, kritisierte die Gewerkschaft. Große Demonstrationen gab es am Donnerstag mit rund 4000 Teilnehmern bei BMW in München. In Stuttgart und Sindelfingen gingen 9000 Mitarbeiter auf die Straße.
dpa

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