Segelflieger wirft großes Banner ab

Polizei ermittelt gegen protestierende G20-Kritiker

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Greenpeace-Aktion zur Vermüllung der Meere

Bremen - Am Donnerstag haben Umweltschützer von Greenpeace gegen die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere protestiert. Dabei unternehmen sie auch zu einer Überflug des Geländes mit einem motorisierten Segelfliegers, von dem sie zudem ein großes Banner zu Boden warfen und dadurch einige Personen gefährdeten.

Gegen 11.15 Uhr hatten sich die Aktivisten im Bürgerpark versammelt und schwammen dabei unter anderem im Hollersee am Park Hotel.

In dem Hotel fand zeitgleich eine G20-Konferenz zum Thema Meeresverschmutzung statt. Bei den Protestaktionen ließ ein Motorschirm-Flieger einen Gegenstand fallen. Die Polizei ermittelt wegen einer Gefährdung des Luftverkehrs und des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr.

Knapp 40 schwimmende Umweltschützer demonstrierten und entrollten dabei ein Protestbanner. Während dieser Aktion überflog auch der Motorschirm der Umweltorganisation das Hotelgelände. Der Pilot warf dabei aus einer Höhe von etwa 30 Metern ein Schleppbanner mit insgesamt circa 15 Kilogramm Sandgewichten ab. Dieses landete nur wenige Meter von zwei Radfahrern und mehreren Fußgängern entfernt. Verletzt wurde laut Polizeiangaben niemand.

Einsatzkräfte suchten den Landeort des Fliegers im Blockland auf und trafen zwei 28 und 31 Jahre alte Männer sowie eine 26-jährige Frau an. Da sich keiner als Pilot zu erkennen gab, wurden alle drei zwecks weiterer polizeilichen Maßnahmen vorläufig mit zur Wache genommen.

Das abgeworfene Banner und den Motorschirm stellten die Beamten sicher. Die weiteren Ermittlungen dauerten am Donnerstagnachmittag weiter an.

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