„Die Paradisos“ treten im „Golden City“ auf

Mandolinen und Mondschein

Anselmo DiCaprio und Aldo Regozani, auch bekannt als „Die Paradisos“, treten im „Golden City“ auf.
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Anselmo DiCaprio und Aldo Regozani, auch bekannt als „Die Paradisos“, treten im „Golden City“ auf.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Der Hafen ruft und wir können nicht widerstehen!“ Das jedenfalls sagen Anselmo DiCaprio und Aldo Regozani, auch bekannt als „Die Paradisos“. Das klingt sehr nach den 50ern und 60ern – und in diesen Jahrzehnten sind die beiden Herren auch zu Haus, musikalisch jedenfalls. Zugleich leben sie aber auch ganz in der Gegenwart. Sonst könnten sie ja auch gar nicht dem Ruf des Hafens folgen – und am Mittwoch, 9. August, um 20 Uhr in der temporären Hafenbar „Golden City“ am Kopf des Europahafens auftreten.

Mandolinen und Mondschein: „Lassen Sie sich betören von samtweichen Stimmen, die sehnsüchtig nach der Geliebten rufen und mit ihrem Klang ein Paralleluniversum aus Liebe, Schmerz und Sonne entstehen lassen, dem man sich nicht entziehen kann“, säuselt vergnügt eine „Golden-City“-Sprecherin mit Blick auf den Auftritt des Bremer Duos mit den geradezu verdächtig italienisch klingenden Namen – und den mindestens ebenso verdächtig wirkenden Hawaiihemden. Nun, die Künstler haben auch bürgerliche Namen, im Leben ohne Mandolinen und Mondschein heißen sie Anselm Voigt und Dirk Wilke. Im „Golden City“ aber sind sie natürlich Anselmo DiCaprio und Aldo Regozani – „Die Paradisos“ eben. Eintritt: zwölf Euro, ermäßigt zehn Euro.

Blühende Bilder in der Bibliothek

Die litauische Künstlerin Birgita Jankauskiene stellt ihre Ölmalerei erstmals in Bremen aus. Vom 3. August bis zum 3. September ist die Ausstellung „Blühende Kollektion“ im „Wall-Saal“ der Zentralbibliothek (im früheren Polizeihaus, Am Wall 201) zu sehen. Bei der Vernissage am Mittwoch, 2. August, gibt Albert Caspari vom Verein „Infobalt“ (Informationszentrum Baltische Staaten) eine Einführung. Die Eröffnung beginnt um 17 Uhr. Besucher werden gebeten, den Zugang „Am Wall“ zu nehmen. Der Eintritt ist frei, so Bibliothekssprecher Tobias Peters weiter.

Birgita Jankauskiene ist in Kaisiadorys im Osten Litauens geboren und aufgewachsen. Sie arbeitete zunächst als Juristin. „Die Neigung zur Ölmalerei hat sie vom Elternhaus. Vom Kunststil sie ist eher Naturalistin, experimentiert aber auch gerne“, heißt es in einer Ausstellungsvorschau. Heute lebt Jankauskiene in der Hafenstadt Klaipeda (früher: Memel) im Westen Litauens – an der Ostsee.

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