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Bremen Oldtimer Classics: 160 Oldies auf Tour

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Von: Martin Kowalewski

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Die Startnummer 3 bei den „Bremen Oldtimer Classics“: ein Lagonda 3,5 Liter in der Werkstatt der Oldtimer-Galerie Bremen. Neben dem Schätzchen: André Weißmann.
Die Startnummer 3 bei den „Bremen Oldtimer Classics“: ein Lagonda 3,5 Liter in der Werkstatt der Oldtimer-Galerie Bremen. Neben dem Schätzchen: André Weißmann. © Kowalewski

Bremen – Oldtimer-Freunde, aufgepasst: Nach zweijähriger Pause wegen Corona finden am Sonnabend, 25. Juni, wieder die „Bremen Oldtimer Classics“ statt. 160 Oldtimer werden in diesem Jahr teilnehmen. Wer früh genug nach Bremen kommt, kann die schmucken Fahrzeuge auf dem Marktplatz und während der Anfahrt bestaunen. Mehr als 40 Marken aus Europa und den USA sind laut Veranstalter dabei.

Das älteste Fahrzeug ist ein Talbot London von 1933 mit der Startnummer 1, gefolgt von einem MG NA von 1934 (Startnummer 2). Als drittes Fahrzeug soll ein Lagonda 3,5 Liter auf die Strecke gehen. Die Startnummern orientieren sich weitgehend am Baujahr, die ältesten Fahrzeuge rollen zuerst los. Als Kommentator ist wieder Wolfgang Rother dabei. Er wird auf der Startrampe von Tanja Sörensen von der mitorganisierenden Oldtimer-Galerie Bremen unterstützt.

„Bremer Oldtimer Classics“: 250 Kilometer Rallye

Gut 250 Kilometer Rallye sind in diesem Jahr geplant. Um 9.45 Uhr startet das erste Auto vom Marktplatz in Richtung Weserstadion. Am Anfang der Strecke findet das erste Zeitfahren statt. Möglichst genau in einer vorgeschriebenen Zeit, die bei etwa acht Minuten liegt, muss eine Lichtschranke am Stadion erreicht werden. Die genaue Zeit wird nicht verraten, heißt es, damit die Teilnehmer das Fahren nicht üben können.

Dann geht die Fahrt durch Osterholz, gegen 10.15 Uhr soll Oyten erreicht werden. Weiter geht"s unter anderem über Fischerhude und Ottersberg. Wer eine längere Anfahrt auf sich nehmen möchte, kann ab 12 bis etwa 13.30 Uhr in Bremervörde das zweite Zeitfahren sehen: 100 Meter in einer vorgegebenen Zeit (Parkplatz am Lokal „Haus am See“ am Vörder See).

Oldtimer auf Tour: Zeitfahren bei Mercedes

Um 14.30 Uhr geht es wieder zurück Richtung Bremen, wo gegen 16 Uhr, allerdings ohne Zuschauer, ein drittes Zeitfahren auf der Teststrecke des Mercedes-Werks stattfindet. Gegen 16.30 werden die ersten Oldtimer am Bremer Marktplatz zurückerwartet. Anschließend sind die Oldies in Gruppen von zehn bis 15 Fahrzeugen bei einer Stippvisite in der Obernstraße zu bewunden.

Geht auf so einer Rallye denn auch mal etwas schief? Durchaus, erzählen die Organisatoren am Dienstag bei der Pressekonferenz. Beispiel: Biegt ein Teilnehmer falsch ab, zockeln andere gern mal hinterher. Oder: „Auf der Startrampe ist bei einem Jaguar E-Type mal der Auspuff abgerissen“, berichtet Tanja Sörensen. Die Jaguar sei mit Schwung die Rampe hochgefahren. Da ist es ganz gut, wenn ein Service-Team, wie auch diesmal, das Feld im Blick hat.

Auch das Wetter ist ein Thema für die 23. „Oldtimer Classics“. Alte Autos könnten Probleme bekommen, wenn sie lange in der Hitze stehen müssten, sagt Olaf Mönch vom Organisationsteam, tätig bei „Tradey Park“. Die Motoren könnten überhitzen. Denn als die Fahrzeuge gebaut wurden, gab es kaum Verkehr und keine Staus, so André Weißmann von der Oldtimer-Galerie. Teilweise seien Kühler mit Hochleistungsnetzen nachgerüstet worden. Die „Oldtimer Classics“ haben allerdings schon wesentlich heißere Tage gesehen als für Sonnabend prognostiziert, sind die Veranstalter zuversichtlich.

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