Bremen plant Modellprojekt zur Legalisierung von Cannabis

Bremen - Die Fraktionen von SPD und Grünen in Bremen wollen den Konsum von Cannabis legalisieren. Dazu soll der rot-grüne Senat ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt zur kontrollierten Abgabe der Droge erarbeiten.

Nach den Plänen der beiden Fraktionen soll der Besitz von Cannabis für den Eigenbrauch und der Anbau geringer Mengen straffrei bleiben. Einen entsprechenden Antrag wollen die beiden Fraktionen in den Landtag einbringen. Die Abgeordneten sollen über diesen voraussichtlich im April beraten.

Das Betäubungsmittelgesetz untersagt eine Freigabe von Cannabis. In dem Antrag fordern die beiden Fraktionen die Landesregierung deshalb dazu auf, sich im Bundesrat für eine Gesetzesänderung einzusetzen. „Das jetzige Cannabisverbot ist aus unserer Sicht nicht wirksam“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD, Stephanie Dehne, am Montag.

„Wir wollen nicht die Dealer entkriminalisieren, sondern allein den Konsumenten“, sagte innenpolitische Sprecher der SPD, Sükrü Senkal. Das Geld, das bei Polizei und Justiz gespart werden könne, könne stattdessen für Suchtprävention und -beratung ausgegeben werden.
dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Selena Gomez zeigt sich bei ungewohnt ernsten American Music Awards blond

Selena Gomez zeigt sich bei ungewohnt ernsten American Music Awards blond

Wie werde ich Notfallsanitäter/in?

Wie werde ich Notfallsanitäter/in?

Hartes Ringen bei Jamaika-Sondierungen

Hartes Ringen bei Jamaika-Sondierungen

Mugabe räumt Probleme ein - Aber kein Rücktritt

Mugabe räumt Probleme ein - Aber kein Rücktritt

Meistgelesene Artikel

Drei Verletzte bei Brand in Bremerhaven

Drei Verletzte bei Brand in Bremerhaven

Polizei entdeckt Interessantes in der Unterhose eines Autofahrers

Polizei entdeckt Interessantes in der Unterhose eines Autofahrers

Superbillig leben! Dieses Selbstexperiment überrascht mit Ende

Superbillig leben! Dieses Selbstexperiment überrascht mit Ende

„Datenfestung“ im Bremer Westen

„Datenfestung“ im Bremer Westen

Kommentare