Polizei findet 14 Waffen bei Kontrollen

Messerstecherei: 18-Jähriger in Bremen niedergestochen

Bundespolizei kontrolliert im Hauptbahnhof Bremen.
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Bei Waffenkontrollen am Bremer Hauptbahnhof ist die Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag fündig geworden.

Bei einer Messerstecherei in Bremen ist Sonntagmorgen ein 18-Jähriger verletzt worden. Bei Waffenkonrtollen im Hauptbahnhof wurden Polizisten auch fündig.

Bremen – Bei einer Messerstecherei in Bremen-Bahnhofsvorstadt ist am Sonntagmorgen, 14. November 2021, ein 18-Jähriger schwer am Oberschenkel verletzt worden. Er musste zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden, teilt die Polizei einer Presseerklärung mit.

Stadt in Deutschland:Bremen
Fläche:318,21 Quadratkilometer
Einwohner:566.573 (Stand: 31. Dezember 2020)
Vorwahl:0421
Bürgermeister:Andreas Bovenschulte (SPD)

Wie es heißt, soll sich die Auseinandersetzung gegen 2:40 Uhr auf der Löningstraße in Bahnhofsvorstadt abgespielt haben. Dabei sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen sein, berichtet Polizeisprecherin Stefanie Freund gegenüber der Presse.

18-Jähriger in Bremen niedergestochen: Auseinandersetzung mit drei weiteren Personen

Demnach befand sich der junge Mann gemeinsam mit einem 19 Jahre alten Bekannten im Bereich der Löningstraße. Dort kam es aus noch unbekannten Gründen zu einem Streit mit vermutlich drei Personen.

Im weiteren Verlauf griff ein Täter den 18-Jährigen mit einem Messer an und verletzte ihn am Oberschenkel. Eingesetzte Polizisten sowie später eingetroffene Rettungskräfte versorgten ihn umgehend medizinisch. Anschließend wurde er in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Im Rahmen von umfangreichen Maßnahmen vor Ort stellten die Einsatzkräfte zwei 16 und 17 Jahre alte alkoholisierte Tatverdächtige. Die Jugendlichen wurden vorläufig festgenommen, außerdem stellte die Polizei Kleidungsstücke mit Blut sicher. Bei dem 17-Jährigen wurden zwei Messer gefunden. Im Anschluss an die Maßnahmen wurden die Jugendlichen an ihre Eltern übergeben.

18-Jähriger in Bahnhofsvorstadt niedergestochen: Ermittlungen wergen gefährlicher Körperverletzung

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoß gegen das Waffengesetz aufgenommen und fragt: Wer hat Sonntag gegen 02:40 Uhr eine Auseinandersetzung im Bereich der Löningstraße beobachtet? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Verstöße gegen das Waffengesetz hat die Polizei Bremen an diesem Wochenende besonders in den Fokus ihrer Ermittlungsarbeit gelegt. Seit Freitag, 12. November 2021, suchen Polizisten im Hauptbahnhof ganz gezielt nach Waffen. „Das Wochenende war relativ ruhig“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag. Insgesamt seien rund 750 Menschen kontrolliert worden. 14 Mal wurden dabei Waffen gefunden. Zwar sei dies bei so vielen Kontrollen eine relativ kleine Zahl, „dennoch ist jede einzelne Feststellung eine zu viel“, so der Sprecher weiter. Bei den gefundenen Waffen habe es sich meist um Messer gehandelt.

Auffälligstes Fundstück war ein Kubotan, eine Nahkampfwaffe, die als gefährlicher Gegenstand konfisziert wurde. Zudem wurden zahlreiche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Die Beamten landeten zudem 16 Fahndungstreffer bei Menschen, deren Aufenthalt zuvor nicht bekannt war.

Waffenkontrollen am Bremer Hauptbahnhof: Reaktion der Polizei auf viele Gewaltdelikte

Die Bundespolizei reagiert damit auf die vielen Gewaltdelikte. Wer dagegen verstößt, gegen den kann ein Zwangsgeld verhängt werden. Zu den verbotenen Gegenständen gehören gefährliche Werkzeuge, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art.

Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 wurden zwischen Januar und September 2021 mehr Messer im Zusammenhang mit Gewaltdelikten mitgeführt beziehungsweise im Zusammenhang mit Delikten vor allem am Abend und in der Nacht eingesetzt, teilte die Bundespolizei mit. Betroffen seien seltener Reisende und Pendler, sondern insbesondere alkoholisierte Menschen.

Weitere Polizeimeldungen aus Bremen und Niedersachsen

Bei einem heftigen Unfall auf der Autobahn A1 bei Ottersberg ist am Freitagabend eine Frau schwer verletzt worden. Sie krachte mit ihrem Fahrzeug in die Leitplanke. Am Freitagabend ist ein Autofahrer in Bremen mit seinem Fahrzeug in eine Straßenbahn gekracht. Die Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät an – um den Fahrer aus dem Auto zu schneiden. Bei Kontrollen zur Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln ist es im Landkreis Cloppenburg in einer Discothek zu Panik gekommen. Es gab auch Verletzte. (Mit Material der dpa) * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Transparenzhinweis: der Artikel wurde am 14. November, 16:00 Uhr, mit aktuellen Zahlen der Bundespolizei aktualisiert.

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