Corona-Lockerungen

Bremen lockert Feier-Regeln: Party „mit Rahmen“ bald wieder möglich

Absesagt: Die für 28. November in der Stadthalle Bremen geplante „Quotenfete“ fällt aus. Die nächste XXL-Scheunenparty der Landjugend soll am 27. November 2021 steigen. Foto: KOWALEWSKI
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Absesagt: Die für 28. November in der Stadthalle Bremen geplante „Quotenfete“ fällt aus. Die nächste XXL-Scheunenparty der Landjugend soll am 27. November 2021 steigen.

Es geht wieder los, es darf gefeiert werden. Mit entsprechendem Hygienekonzept und mit Abstand natürlich. Bremen jedenfalls lockert die Corona-Maßnahmen und erlaubt Privatfeiern in kleinerem Rahmen.

Bremen - In geschlossenen Räumen sollen Feiern mit bis zu 20 Personen, im Garten oder auf der Parzelle mit bis zu 50 Personen möglich sein. Das sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Dienstag auf der Senatspressekonferenz. Im öffentlichen Raum bleiben die Kontaktverbote bestehen. Das heißt: Partys an Unisee und Werdersee bleiben untersagt. Die Regelungen gelten ab 1. Juni. Bovenschulte: „Öffnungen sind alternativlos. Aber ein klarer Rahmen muss bleiben.“ Der bestehe aus Hygienekonzept, Abstandsregelung, Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen. „Wir dürfen den Bogen nicht überspannen.“

Auch die Veranstalter riskieren nichts. So ist die „Quotenfete 2020“ abgesagt worden. Ursprünglich sollte „Deutschlands größte Landjugendparty“ mit gut 8000 Besuchern am Sonnabend, 28. November, in der Bremer Stadthalle (ÖVB-Arena) stattfinden. „Bei so vielen Personen auf engstem Raum ist die Infektionsgefahr hoch“, sagte Hallenchef Andreas Adolph. Doch der Termin für die nächste Scheunenparty im XXL-Format steht – die „Quotenfete“ soll am 27. November 2021 steigen.

Bovenschulte: „Pandemie ist vorläufig unter Kontrolle“

Der Bürgermeister vermeldete eine positive Entwicklung im Kampf gegen das Coronavirus in Bremen. So habe sich die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche von 25 auf derzeit rund 13 in der Stadt Bremen halbiert. „Die Pandemie ist vorläufig unter Kontrolle, aber das Virus gibt es weiter“, sagte er. Der Zeitpunkt, sich entspannt zurückzulehnen, sei noch in weiter Ferne. So hat der rot-grün-rote Senat entschieden, die Covid-19-Tests in Bremen auszuweiten. „Wir wollen mehr testen“, sagten Bovenschulte und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). 

Geplant sei demnach, zunächst anlassbezogen zu testen, eben wenn Verdachtsfälle vorliegen. Darüber hinaus plant Bremen, stärker präventiv zu testen. „Da können und wollen wir mehr machen“, so der Bürgermeister. Bernhard ergänzte: „Wir werden die Aufmerksamkeit dabei auf die Cluster lenken.“ Sie verwies dabei auf die bereits erfolgten ausführlichen Testungen in Bremer Pflegeheimen. Laut Bernhard lag die Zahl täglicher Tests in Bremen zuletzt bei 650 – und damit mehr als im Bundesschnitt (500). Bis zu 1 200 seien problemlos möglich.

Aktuelle Corona-Zahlen

Das Gesundheitsamt meldete am Dienstagabend zehn neue bestätigte Corona-Fälle – damit zählt die Statistik bislang 1323 Infizierte (davon 89 in Bremerhaven). 974 Menschen (+12) gelten bereits wieder als genesen, 40 sind mit Covid-19 gestorben. 42 Patienten liegen in Kliniken, vier müssen beatmet werden. gn

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