Zusammentreffen vor Ort

Krisentreffen beim Bamf in Bremen begonnen - Cordt äußert sich nicht

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Bamf-Chefin Jutta Cordt zum Krisentreffen Bremen. 

Bremen - In der Affäre um unrechtmäßige Bremer Asylbescheide sind Vertreter des Bundesflüchtlingsamts und mehrerer Innenministerien am Freitag zu einem Krisentreffen vor Ort zusammengekommen.

Die in die Kritik geratene Präsidentin der Flüchtlingsbehörde, Jutta Cordt, wollte sich vor Beginn der Sitzung nicht äußern. Cordt sagte, sie werde erst am Dienstag im Innenausschuss des Bundestages aussagen.

Die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) soll bis 2016 mindestens 1200 Menschen ohne ausreichende Grundlage Asyl gewährt haben. Gegen die ehemalige Leiterin der Außenstelle ermittelt die Staatsanwaltschaft. Bis zum Abschluss der Ermittlungen dürfen dort keine weiteren Asylentscheidungen mehr gefällt werden, zudem sollen Tausende Bescheide überprüft werden.

An dem Treffen in Bremen nahm eine Delegation des Bundesinnenministeriums unter Leitung von Staatssekretär Helmut Teichmann teil, darüber hinaus Vertreter der Innenressorts aus Niedersachsen und Bremen. Besprochen werden sollen alle offenen Fragen zu den Vorgängen in der Bamf-Außenstelle in Bremen.

dpa

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