ZWISCHEN SCHNOOR & SCHLACHTE

Bremen: Kein „Tausendschön“ und kein Obertongesang

Statt des Live-Obertongesangs von „Huun-Huur-Tu“ wird im Sendesaal ein Buch über Heimat und Kultur des Ensembles präsentiert.
+
Statt des Live-Obertongesangs von „Huun-Huur-Tu“ wird im Sendesaal ein Buch über Heimat und Kultur des Ensembles präsentiert.

Bremen – Erst traf es den für den 3. Oktober geplanten Herbstmarkt in der Überseestadt, nun hat es auch den „Tausendschön“-Markt getroffen. Alles abgesagt. Corona. Taschen und Schmuck, Senf und Seife, handgefertigte Unikate – zweimal im Jahr bieten mehr als 120 Aussteller ihre Produkte auf dem „Tausendschön“-Markt in der Überseestadt an.

Daraus war im Frühjahr schon nichts gefunden; nun fällt auch der Herbsttermin aus. „Die aktuelle Corona-Verordnung und die damit verbundenen umfangreichen Auflagen machen es uns leider unmöglich, den beliebten Markt am Sonntag, 11. Oktober, wie gewohnt zu veranstalten“, sagt Thomas Ledwig, beim Großmarkt für Spezialmärkte zuständig.

Imaginäre Reise zu „Huun-Huur-Tu“

Vom Markt zur Musik – wobei aber Corona weiterhin den Ton angibt. Eigentlich sollte das für seinen Kehlkopf- und Obertongesang international be- und gerühmte Ensemble „Huun-Huur-Tu“ am Sonnabend, 10. Oktober, um 20 Uhr im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auftreten.

Doch: „Leider verhindern die Corona- und Visa-Bedingungen diesen als einziges Konzert in Deutschland geplanten Live-Auftritt der Gruppe, was wir sehr bedauern“, so Peter Schulze vom Sendesaal.

Doch das Sendesaal-Team hat sich für den Abend etwas einfallen lassen. Statt des Live-Auftritts gibt es eine Multi-Media Präsentation. Titel: „Terra Incognita Tuva – Eine Reise zu Nomaden, Schamanen und Musikern von ,Huun-Huur-Tu‘“.

Autor Ulrich Balß, Chef des Bremer Labels „Jaro“, präsentiert sein Buch (Preis: 35 Euro) über die Heimat der weltbekannten Obertonsänger: „Aktuelles und Historisches – gepaart mit Geschichten aus der Vergangenheit und Gegenwart, Interviews und einer Hochkultur, die bereits vor 3 000 Jahren existierte“, wie es weiter heißt.

Laut Balß ist es „eine imaginäre Reise, da wir zur Zeit wegen Covid-19 nur auf dem Sofa sitzen können“. Oder eben im Sendesaal! „Ich entführe die Zuschauer nach Tuva, der Heimat ,Huun-Huur-Tus‘ an der Grenze zur Mongolei. Die Reise führt uns über 6 000 Kilometer von Mitteleuropa ins Zentrum Asiens nach Kysyl, dem geografischen Mittelpunkt Asiens.“ Eintritt: zehn Euro, ermäßigt acht Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Relax Pur für 2 – jetzt zum Schnäppchenpreis von 29,99 Euro

Relax Pur für 2 – jetzt zum Schnäppchenpreis von 29,99 Euro

Kalte Füße im Bett? Diese Bettdecken sorgen für einen guten Schlaf

Kalte Füße im Bett? Diese Bettdecken sorgen für einen guten Schlaf

Meistgelesene Artikel

Freimarkt Bremen eröffnet: Anfahrt, Parken und die wichtigsten Fakten

Freimarkt Bremen eröffnet: Anfahrt, Parken und die wichtigsten Fakten

Freimarkt Bremen eröffnet: Anfahrt, Parken und die wichtigsten Fakten
Freimarkt in Bremen startet Freitag – das sind die Corona-Regeln

Freimarkt in Bremen startet Freitag – das sind die Corona-Regeln

Freimarkt in Bremen startet Freitag – das sind die Corona-Regeln
Warnstufe 0 in Bremen: Weg mit der Maske – diese Corona-Freiheiten gibt es ab sofort

Warnstufe 0 in Bremen: Weg mit der Maske – diese Corona-Freiheiten gibt es ab sofort

Warnstufe 0 in Bremen: Weg mit der Maske – diese Corona-Freiheiten gibt es ab sofort
Feiern fast wie früher: Freimarkt-Party in Bremen startet Freitag

Feiern fast wie früher: Freimarkt-Party in Bremen startet Freitag

Feiern fast wie früher: Freimarkt-Party in Bremen startet Freitag

Kommentare