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Bremen: „Gewitterwolken“ zum Schwärmen in Vegesack

Die „Gewitterwolken“ des Worpsweder Malers Fritz Overbeck.
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Die „Gewitterwolken“ des Worpsweder Malers Fritz Overbeck.

Bremen – Ein Gewitter zieht auf in Vegesack! Und es zieht im Overbeck-Museum auf. In der Reihe „Bild des Monats“ nämlich fällt dort der Blick im Oktober auf das Gemälde „Gewitterwolken“ von Fritz Overbeck (1869 bis 1909). Das in Öl auf Karton gemalte Werk bringt Museumsleiterin Dr. Katja Pourshirazi richtig ins Schwärmen: „Eine Landschaft? Eine Himmelschaft!“

Wie das Porträt einer Wolkenformation mute Overbecks Gemälde an, sagt Pourshirazi. Und weiter: „Die Darstellung des Himmels steht dabei so sehr im Vordergrund, dass die Landschaft selbst – das Teufelsmoor – fast ganz in den Hintergrund rückt. Das Diktum des Worpsweder Schriftstellers Manfred Hausmann, man dürfe angesichts eines solchen weiten und hohen Himmels gar nicht von einer ,Landschaft‘, sondern müsse vielmehr von einer ,Himmelschaft‘ sprechen, wird in Overbecks Bild anschaulich illustriert.“

Am Mittwoch, 7. Oktober, und am Donnerstag, 22. Oktober, bietet Pourshirazi wieder Kurzführungen zum „Bild des Monats“ an. Sie beginnen jeweils um 17 Uhr. Die Führungen kosten zwei Euro plus Museumseintritt. Wegen der Corona-Regelungen ist die Teilnehmerzahl derzeit auf 15 Personen begrenzt. Das Overbeck-Museum (Alte Hafenstraße 30) bittet Interessenten deshalb, sich unter info@overbeck-museum.de anzumelden. „Bei großer Nachfrage werden kurzfristig Zusatztermine bekanntgegeben“, heißt es.

Dass übrigens die Wahl beim „Bild des Monats“ auf ein Wolkenmotiv gefallen ist, dürfte kein Zufall sein. Schließlich zeigt das Overbeck-Museum noch bis zum 8. November die Sonderausstellung „Wolkenschau“ mit Wolkenzeichnungen des Bremerhavener Künstlers Benjamin Beßlich.

„Weltwissen“ in der Kulturkirche

Wir schalten um in die Kulturkirche St. Stephani. Am Donnerstag, 15. Oktober, wird dort um 19 Uhr die Ausstellung „Weltwissen in Socken“ mit Arbeiten des Bildhauers und Objektkünstlers Reinhold Engberding eröffnet. Der Künstler nimmt (gebrauchte) Textilien „auseinander, kombiniert sie mit Unerwartetem oder setzt sie neu zusammen“, heißt es in einer Vorschau. Die Ausstellung dauert bis zum 17. Januar 2021. Zur Vernissage sind maximal 30 Besucher zugelassen; Anmeldung unter info@kulturkirche-bremen.de.

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