Großeinsatz fürs DRK

Bremen erweitert Impfzentrum

Elli Bartusch (86) gehörte zu den ersten, die im neuen Impfzentrum den Piks bekamen.
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Elli Bartusch (86) gehörte zu den ersten, die im neuen Impfzentrum den Piks bekamen.

Bremen – Bremen hat am Sonnabend sein Impfzentrum auf der Bürgerweide um die Hallen 4 und 5 erweitert. Betrieben wird dieser Teil vom DRK (unterstützt von der Bremischen Schwesternschaft des Roten Kreuzes), während das Impfen in der Halle 7 unter der Regie der Johanniter läuft. 10 000 Menschen könnten hier täglich gegen Covid-19 geimpft werden, sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Könnten, denn derzeit steht nicht annähernd Impfstoff in dieser Menge zur Verfügung.

Am ersten Tag impfte das DRK 600 Menschen in den Hallen 4 und 5. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD), Senatorin Bernhard und Bernd Blüm, Geschäftsführer DRK-Kreisverbandes Bremen, waren zum Auftakt dabei. Bernhard sprach von einem „grandiosen Impfzentrum“, übrigens eines der größten bundesweit. Insgesamt sei die Stadt Bremen nun in der Lage, rund 14 000 Menschen am Tag gegen das Virus zu impfen – wenn denn ausreichend Impfstoff vorhanden wäre. Vor Mai rechnet Bernhard nicht mit mehr Vakzin. Bovenschulte betonte, dass demnächst sowohl in den Zentren als auch bei den Hausärzten geimpft werden solle. Einen Rot-Kreuz-Einsatz von dieser Größenordnung mit Hunderten von Mitarbeitern und einer Dauer von mehreren Monaten habe es in den vergangenen Jahrzehnten nicht gegeben, machte DRK-Chef Bernd Blüm die Dimension für den Verband deutlich.

Geimpft wird in den Hallen 4 und 5 laut Gesundheitsressort mit dem Wirkstoff von Biontech, in der Halle 7 kommt seit Sonnabend wieder Astrazeneca zum Einsatz. Im Land Bremen sind bislang mehr als 68 000 Menschen geimpft worden.

Die Zahl der Corona-Infizierten ist am Wochenende im Land um 185 auf 19 711 seit Ausbruch der Pandemie gestiegen. 48 Fälle gab es laut Ressort in der Stadt Bremen. Hier stieg der Inzidenzwert leicht auf 89,3 (Bremerhaven: 179). Ein weiterer Mensch mit dem Virus (bisher 392) starben. Aktuell sind dem Ressort 1 135 Infizierte bekannt. Knapp 140 Covid-19-Patienten werden in Kliniken des Landes behandelt, fast 35 auf Intensivstationen; gut 40 der Patienten kommen aus dem Umland.

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