Bremen erwartet nach Steuerschätzung 42 Millionen Mehreinnahmen

Bremen - Das hoch verschuldete kleinstes Bundesland Bremen wird nach aktuellen Steuerschätzung in diesem Jahr 42 Millionen Euro mehr einnehmen als bisher prognostiziert.

Höher ausfallen werden vor allem die Einnahmen aus der Umsatz-, Grunderwerbs- und Erbschaftssteuer, teilte das Finanzressort am Freitag mit. Auch für 2016 und 2017 liegt die aktuelle Schätzung über der Mai-Prognose. Für nächste Jahr wird ein Plus von 40 Millionen und für 2017 von 71 Millionen Euro erwartet.

Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) sieht darin zwar eine positive Entwicklung. „Die Haushaltsberatungen für 2016/2017 bleiben trotzdem extrem schwierig“, sagte sie. Die bisher zugesagte Unterstützung des Bundes bei den Kosten der Flüchtlingsunterbringung und -integration reiche bei weitem nicht aus. Der Bund müsse sich dauerhaft und stärker an den Kosten der folgenden Jahre beteiligen, forderte Linnert.
dpa

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