Familientauglicher Rummel

Kirmes auf der Bremer Sommerwiese: Alles zu Tickets, Ablauf und Regeln

Es ist so weit: Die Schausteller durften nach langer Corona-Pause wieder loslegen. Und nun ist sie eröffnet, die Bremer Sommerwiese auf der Bürgerweide.

Bremen – Die Sommerwiese auf der Bremer Bürgerweide ist eröffnet! Die Wege des Marktvergnügens sind auffallend breit, es gibt reichlich Platz. 105 Schaustellerbetriebe befinden sich auf dem abgesperrten Gelände, das von der Größe her der normalen Osterwiese entspricht. Bis zum 8. August können Kirmes-Freunde auf ihre Kosten kommen.

Acht Karussells und Geisterbahnen, eine Schienenbahn, zwei Autoscooter, acht Kinderkarussells sind darunter sowie 39 Imbisse und vier Ausschankbetriebe. Ebenso: 14 Spielgeschäfte. 6 000 Besucher dürfen gleichzeitig auf das Gelände.

Spaß für Groß und Klein: „Venezianisches Pferdekarussell“

Ein italienischer Augenschmaus ist das „Venezianische Pferdekarussell“, ein nostalgisch gestaltetes Rundfahrgeschäft. Holzpferde bewegen sich auf und ab. Gondeln befinden sich auf dem Karussell – und Kutschen. Schöne Verzierungen, wo man auch hinblickt! Fahrgäste können eine Treppe hoch auf eine zweite Etage gehen. Kinder strahlen um die Wette, während das Karussell sich im Kreis dreht. Noel (9) und Lynn (3) genießen die Fahrt. Und auch mitfahrende Eltern haben ihren Spaß an dem wunderschönen Karussell.

Die „Pool Party“ vermittelt eine Fahrt, wie man sie vom „Fliegenden Teppich“ kennt. Die Deko vermittelt heißes Sommerfeeling: Inhaber Heiner Heitkamp neben einem Muskel-Mann.

Eine schöne Themendekoration hat auch „Pool Party“, bei der Deko geht es um Spaß im Sommer. An den Wänden: gemalte muskulöse Männer und schöne Frauen im Wasser. Wie beim „Fliegenden Teppich“ geht es aufwärts bis 16 Meter über dem Boden – und natürlich auch wieder runter. Ein wohliges, vollkommen familientaugliches Kribbeln im Bauch entsteht. Derweil erklingt Musik für die ganze Familie, sagt Inhaber Heiner Heitkamp. Musikwünsche sind möglich, betont er.

Sommerwiese Bremen: Im „Fighter“ geht es hoch hinaus

Ein Riesenrad gibt es nicht auf der Sommerwiese. Aber auf 42 Meter kommen die Gondeln des „Fighters“. Sie sind an einer aufrecht drehenden Achse montiert. Während man in die Höhe saust, schaukeln diese locker und überschlagen sich auch mal. So erlebt der Fahrgast die Höhe mitunter kopfüber – wenn er oder sie mag. Mit bis zu 125 km/h sausen die Gondeln durch die Luft. Bis zu 4G Beschleunigung treten auf, heißt es. Wer Nervenkitzel mag, ist hier richtig.

Eine derartige Beschleunigung erreicht auch „X-Flight“, eine Drehschaukel, mit der es bis zu 21 Meter in die Höhe geht, aber nicht über Kopf. Die Fahrt eigne sich gut für acht- oder neunjährige Kinder, sagt Betreiber Sascha Ernst. Er ist mit seinem Karussell das erste Mal in Bremen.

Nostalgisch mit vielen Details gestaltet: das „Venezianische Pferdekarussell“ auf der Sommerwiese in Bremen. Noel (9) und Lynn (3) gefällt“s. Die Sommerwiese hat seit Freitag geöffnet, 6000 Besucher dürfen zeitgleich nach vorheriger Anmeldung aufs Gelände.

Es geht rund auf der Achterbahn, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Gondeln der „Crazy Mouse“, einer besonderen Variante der „Wilden Maus“, können sich drehen – und das tun sie bei der bis zu 60 km/h schnellen Fahrt zur Genüge. Durch die Fliehkräfte werden die Fahrgäste ordentlich in die Sitze gepresst. Die Bahn ist, wie auch die normale „Wilde Maus“, kurvig. Wenn es den höchsten Berg runtergeht, wird von den Fahrgästen ein Foto geschossen. „Sicher eine schöne Erinnerung mit nicht alltäglichen Gesichtsausdrücken“, sagt ein Zuschauer schmunzelnd. Aber keine Sorge, die „Crazy Mouse“ ist absolut familiengeeignet. Bereits ab einer Körpergröße von 1,15 Metern kann man mitfahren, Kinder ab acht Jahren sogar alleine, sagt Inhaber Thilo Janßen.

Dreistündiges Zeitfenster für den Sommerwiese-Besuch in Bremen

Die Sommerwiese ist täglich von 14 bis 23 Uhr geöffnet. Das Zeitfenster für den Besuch, der möglichst vorher online gebucht werden sollte, beträgt drei Stunden. Bei der Anmeldung gibt es einen einstündigen Time-Slot für den Einlass.

Ein tagesaktueller negativer PCR-Corona-Test muss vorliegen (oder ein professionell durchgeführter und attestierter Schnelltest). Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis 14 Jahren, vollständig Geimpfte (die zweite Impfung muss 15 Tage zurückliegen) und Genesene. Tests sind von 10 bis 21.30 Uhr in der nahegelegenen Messehalle 3 möglich.

Weitere Infos, auch zu Maskenpflicht, Registrierung vor Ort und Terminreservierung unter „www.bremer-sommerwiese.de“.

Rubriklistenbild: © Kowalewski

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