270 Mitarbeiter betroffen

DMK-Aufsichtsrat stimmt Werksschließungen zu

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Das Deutsche Milchkontor schließt mehrere Werke.

Bremen - Der Aufsichtsrat der größten deutschen Molkerei, dem Deutschen Milchkontor (DMK), hat mehreren Werksschließungen zugestimmt.

Wie das Unternehmen mit Verwaltungssitz in Bremen am Dienstag mitteilte, reagiert das DMK damit auf Kündigungen von Milcherzeugern und die damit verbundene reduzierte Milchmenge. Betroffen von Schließungen und Einschnitten sind Werke in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Den betroffenen 270 Mitarbeitern sagte das Unternehmen Unterstützung zu.

Niedersachsen und Bremen nicht betroffen

Die Maßnahmen sollen 2018 und 2019 erfolgen. Die Bundesländer Bremen und Niedersachsen sind nicht von Schließungen betroffen. „Das Unternehmen ist sich der Tragweite der Entscheidung bewusst und bedauert diese außerordentlich, sieht allerdings keine wirtschaftlichen Alternativen“, teilte der Pressesprecher mit. 

Am Montag hatten rund 250 Molkereibeschäftigte aus Norddeutschland und Sachsen-Anhalt im niedersächsischen Zeven gegen die Pläne demonstriert. Das Deutsche Milchkontor verarbeitet derzeit rund 7,3 Milliarden Kilogramm Milch an 20 Standorten. Nach eigenen Angaben gehört der Konzern mit einem Umsatz von 5,1 Milliarden Euro europaweit zu den führenden Unternehmen der Milchwirtschaft.

dpa

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