Evakuierung beendet

Weltkriegsbombe in Bremen-Hastedt erfolgreich entschärft

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Bremen-Hastedt - Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe am Donnerstag um 12 Uhr musste in Bremen unter anderem die Stresemannstraße gesperrt werden. Einsatzkräfte evakuierten das umliegende Stadtgebiet in Hastedt. Auch der Bahn- und Busverkehr war betroffen.

„Die Bombe ist von unserem Sprengmeister Peter Seydel erfolgreich entschärft worden“, heißt es auf der Facebook-Seite der Polizei Bremen. „Die Evakuierungsmaßnahmen sind aufgehoben.“ Das Fünf-Zentner-Geschoss wurde demnach Mittwochnachmittag gefunden.

Während der Evakuierung kam es laut Polizei zu keinen besonderen Vorkommnissen. Etwa 140 Menschen suchten demnach die Oberschule an der Julius-Brecht-Allee auf. Die Feuerwehr musste knapp 40 Personen transportieren. Der Zug- und Flugverkehr in und über Bremen wurde für etwa 30 Minuten eingestellt.

Der Fundort an der Hastedter Heerstraße in Richtung Stresemannstraße wurde in einem 300-Meter-Radius ab 10 Uhr evakuiert. Von der Evakuierung betroffen waren unter anderem Teile der Stresemannstraße, der Alfred-Nobel-Straße, der Hastedter Heerstraße, die Oesselmannstraße, Muhlenburgstraße sowie die Klinkkuhlenstraße.

Alle von der Evakuierung Betroffenden konnten sich während der polizeilichen Maßnahmen im Schulzentrum Julius-Brecht-Allee an der Konrad-Adenauer-Allee aufhalten.

Bahnhof Sebaldsbrück gesperrt

Auch die Bahnstrecke zwischen Bremen und Verden war von der Sperrung betroffen. Dadurch wurden Verspätungen und Zugausfällen erwartet, teilte die Bahn mit. Auch die BSAG informierte über die Auswirkungen für ihre Fahrgäste.

Im Umkreis von 500 Metern war laut Polizei l uftschutzmäßiges Verhalten erforderlich. „Das bedeutet, dass Sie sich während der Entschärfung zwar im Gebäude aufhalten dürfen, aber in Räumen, die vom Bombenfundort abgewandt liegen. Außerdem sollten Sie sich nicht in der Nähe von Fenstern aufhalten. Kippen Sie die Fenster“, teilten die Beamten mit.

Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Evakuierungsbereich weiträumig zu umfahren. Die Polizei hatte ein Bürgertelefon (Bandansage) geschaltet, auf der alle wichtigen Informationen unter 0421/4491701 abrufbar waren.

Menschen im Evakuierungsraum, die ihr Haus nicht selbstständig verlassen können, konnten sich über eine Hotline an die Feuerwehr wenden.

kom

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