Böhrnsen fordert Hilfe bei minderjährigen Flüchtlingen

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Bremens Regierungschef Jens Böhrnsen

Bremen - Bremens Regierungschef Jens Böhrnsen (SPD) fordert eine andere Verteilung von minderjährigen Flüchtlingen auf die Bundesländer. Für diese gilt der übliche Schlüssel nicht, weil sie nach ihrer Ankunft direkt in die Obhut der Jugendbehörden kommen.

Großstädte wie Bremen seien von der Zuwanderung besonders stark betroffen, teilte die Senatspressestelle am Dienstag mit. Böhrnsen will sich deshalb auf der Konferenz der Regierungschefs der Länder im Oktober dafür einsetzen, dass die Bundesregierung diese Regelung ändert. Seit Anfang des Jahres hat Bremen etwa 250 jugendliche Flüchtlinge aufgenommen. Das sind nach Angaben der Sozialbehörde gemessen an der Bevölkerungszahl deutlich mehr als in den anderen Stadtstaaten Hamburg und Berlin.
dpa

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