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Experte sprengt zwei Bomben im alten Tanklager Farge

Bremen - Im ehemaligen Tanklager Farge unweit des U-Boot-Bunkers Valentin wurden am Donnerstag zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Dafür musste ab 13 Uhr ein 600-Meter-Radius um den Fundort evakuiert werden. Davon betroffen waren Teile der Betonstraße sowie Am Brakland. Auch der Verkehr war am Nachmittag eingeschränkt.

Gegen 15 Uhr sollten die beiden Blindgänger parallel von Sprengmeister Andreas Rippert gesprengt werden, teilt die Polizei am Vormittag mit. Dabei kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen, teilte die Polizei kurz darauf mit. Die beiden Zehn-Zentner-Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg seien zuvor bei Sondierungsarbeiten gefunden worden und lagen in etwa 15 Metern Abstand zueinander.

Im Umkreis von 1,2 Kilometern war ab 14.30 Uhr „luftschutzmäßiges Verhalten“ erforderlich. Das bedeutet, dass Anwohner sich während der Sprengung laut Polizei zwar im Gebäude aufhalten dürfen, allerdings nur in Räumen die vom Fundort der Bomben abgewandt liegen. Außerdem sollten die Betroffenen sich nicht in der Nähe von Fenstern aufhalten und diese auf Kipp öffnen.

Betroffen vom luftschutzmäßigen Verhalten waren unter anderem die Betonstraße, Am Schützenplatz, Turnerstraße, Eispohl, Ermlandstraße, Neuenkirchener Weg, Richard-Taylor-Straße, Am Rottpohl, Striekenkamp, Bahnstraße sowie Lüssumer Ring. Auch die B74 war von einer Sperrung betroffen.

kom

Rubriklistenbild: © dpa

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