„Bremen bellt und schnurrt“ in den Messehallen auf der Bürgerweide

Aus aller Herrchen Länder

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Vorführungen gehören zum Programm der Messe „Bremen bellt und schnurrt“.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Hermann Pille, Hannelore Marx und Inka Burow haben Namensschilder, „Skipper“ und „Fizz“ ebenfalls. Bei diesem Pressetermin gibt‘s nicht nur zwei-, sondern eben auch vierbeinige Referenten. Schließlich geht es ja gerade um sie, die Vierbeiner. Und um eine Messe mit dem alles erklärenden Namen „Bremen bellt und schnurrt“.

Im vergangenen Jahr hieß sie noch „Bremen tierisch“. Dieses Mal ist der Name etwas konkreter, denn alles dreht sich um Hunde (ganz viele) und Katzen (nicht ganz so viele, aber dennoch eine ganze Menge).

4539 Hunde sind es, um ganz genau zu sein. „Rekord“, sagt Hermann Pille vom Verband für das Deutsche Hundewesen (Landesverband Weser-Ems), der für das tierische Messespektakel verantwortlich ist. „Das ist schon ein sehr starker Zulauf. So viele Hunde hatten wir noch nie.“ Die Aussteller und Züchter reisen aus 20 Ländern an. „Dementsprechend ist hier viel los.“

Hund und Katz füllen am Sonnabend und Sonntag, 1. und 2. August, die Messehallen 4, 4.1, 5, 6 und 7 auf der Bürgerweide. „Bremen bellt und schnurrt“ öffnet an beiden Tagen jeweils in der Zeit von 9 bis 17 Uhr.

„Zu Hause darf er das nicht“, sagt Dörte Händel, die Vorsitzende des Vereins „German Catwalk“ und bei „Bremen bellt und schnurrt“ für die Katzen zuständig. Aber wenn die Hunde schon eigene Namensschilder haben, ist für den Maine-Coon-Kater „Janosh“ auch mal ein Extra drin. Er darf beim Pressetermin auf den Tisch.

130 Katzen werden in Halle 4.1 zu sehen sein – „in der Show“, wie Dörte Händel sagt. „Bei uns gibt‘s auch Punkte und Titel.“ Wie bei den Hunden – wobei die Hunde-Titel bei den einzelnen Veranstaltungen vergeben werden, während man bei den Katzen das ganze Jahr über Punkte sammelt. Belgien und Dänemark, Finnland und die Ukraine – die Katzen kommen aus aller Herrchen Länder. Die Hunde ebenfalls: Holland und Russland, Frankreich und Spanien. Und so weiter, und so fort. „Es sind auch seltene Rassen wie Dansk-Svensk Gård dabei“, sagt Hannelore Marx, Ausstellungsleiterin im internationalen Bereich.

Und dann ist da noch der Freizeitbereich. Die Hundetrainerin, Bloggerin und Autorin Inka Burow präsentiert auf der Messe unter dem Namen „Grappamaus & friends“ ihre Erfindung „Rally Dance“. Das, so erklärt sie, ist eine Funsportart (für Hunde), die Elemente aus „Agility“, „Obedience“ und „Dog Dance“ vereint. Es gibt einen Parcours, dessen Stationen immer anders kombiniert werden. Die Übungen an diesen Stationen stammen aus dem Hundesport „Obedience“, bei dem Wert auf kontrollierte Ausführung gelegt wird. Aus dem „Dog Dance“ wiederum kommt der Einsatz unterschiedlich schneller Musik.

Eintritt: Erwachsene zahlen sieben Euro, Jugendliche (13 bis 17 Jahre) 4,50 Euro, Kinder (sechs bis zwölf Jahre) drei Euro. Besucherhunde dürfen – bei Vorlage eines gültigen Impfpasses (Tollwut!) – für zwei Euro mit hinein. Besucherkatzen dürfen nicht in die Messehallen.

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