Autofreie City

480.000 Euro für Bremer „Verkehrswende“

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Bremen – Weniger Platz für Autos – zur Umsetzung der im rot-grün-roten Koalitionsvertrag vorgesehenen „Verkehrswende“ will Bremen den Verkehrsentwicklungsplan von 2014 „in vier Teilstrategien“ fortschreiben.

So hat es der Senat am Dienstag beschlossen. Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) legt der Verkehrs- und Baudeputation am Donnerstag, 28. November, ein entsprechendes Konzept vorlegen. Ziel ist es, dass die vielen Maßnahmen „optimal ineinandergreifen“, so ein Ressortsprecher. Die vier Handlungsfelder:

- autofreie City bis 2030;

- „stadtregionale Mobilitätsbedürfnisse“;

- Angebots- und Tarifmaßnahmen für Bus und Bahn in Stadt und Region;

- „Steuerung und Ordnung des Parkens“.

All das kostet Geld. „Für die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans in den vier Teilstrategien sind insgesamt 480.000 Euro veranschlagt“, so der Ressortsprecher. Die Deputation würde mit der Zustimmung zur Vorlage den Weg für die Vergabe der Konzepte Anfang 2020 freimachen. 

In mehreren Planungsstufen seien Bürgerforen und Online-Beteiligungen vorgesehen. „Wir wollen mehr Verkehr durch Bus und Bahn, mit dem Fahrrad und zu Fuß abwickeln“, so Senatorin Schaefer. „Das macht die Innenstadt attraktiver und bringt die Verkehrswende voran.“

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