„Brandstifter“ und „Allerweltautos“

„Bremen Classic Motorshow“ wird wieder zum Online-Event

Frank Ruge (l.) und Johannes Hübner in einer Oldtimerkulisse.
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Motorshow digital: Projektleiter Frank Ruge (l.) und Oldtimer-Experte Johannes Hübner werden wie bereits 2021 das Online-Event live moderieren.

Auch 2022 wird die überregional beliebte „Bremen Classic Motorshow“ zum Online-Event. Die Corona-Pandemie lässt eine Oldtimermesse in Präsenz nicht zu.

Bremen – Es wird wieder nichts: Eine Präsenzmesse lässt die Corona-Pandemie nicht zu. Und so haben die Macher der „Bremen Classic Motorshow“ die Notbremse gezogen und die überregional beliebte Oldtimermesse zum zweiten Mal hintereinander abgesagt. Aber nicht ganz: Projektleiter Frank Ruge und sein Team stellen – wie 2021 – ein kompaktes zweistündiges Online-Event auf die Beine – und zwar am Sonnabend, 5.  Februar, von 16 bis 18 Uhr.

„Zum 20. Geburtstag der ,Bremen Classic Motorshow’ wollen wir mit einem unterhaltsamen Programm unseren Ausstellern und Besuchern für die jahrelange Treue danken“, sagt Ruge. Der Projektleiter wird die Sendung aus den Messehallen im Duett mit dem Oldtimer-Experten Johannes Hübner live moderieren. Und den Zuschauern werden die für die Präsenzmesse vorgesehenen Themen zumindest in Häppchen serviert.

Der Automobilhistoriker Wolfgang Blaube stellt das geplante Sonderschauthema „Biedermann & Brandstifter“ vor – „wortstark, frech und kompetent“ am Beispiel von drei PS-starken „Brandstiftern“, heißt es. „Die ,Porsche-Killer’ beeindrucken vor allem mit mächtig Dampf unter der Haube und setzten damals damit die Ingenieure in Zuffenhausen mächtig unter Druck“, sagt Ruge.

Porsche-Killer mit Dampf unter der Haube

Auch Fans von Zweirädern kommen auf ihre Kosten: Motorradhistoriker Andy Schwietzer kommentiert zwei polarisierende Paare aus dem PS.Depot Motorrad des PS.Speicher aus dem niedersächsischen Einbeck. Er will zeigen, warum Zwei- und Viertakter über Jahrzehnte in allen Hubraumklassen sowie allen Fahrzeuggattungen und Nationen die Szene belebten und jeweils überzeugte Verfechter fanden, die auch mal das Lager wechselten.

Ebenfalls mit dabei sind ein halbes Dutzend ausgewählte „Junge Klassiker“, die vom TÜV Süd geprüft worden sind und zum Kauf angeboten werden. Für die absoluten Nostalgiker hat der Journalist und Oldtimer-Experte Christian Steiger noch ein paar ganz rare Vertreter im Visier: Unter dem Slogan „Rote Liste der Allerweltautos“ präsentiert er früher populäre, massenhaft produzierte Autos, die heute kaum mehr auf den Straßen zu sehen sind. Spannung ist programmiert.

Messe-Macher versprechen abwechslungsreiche Show

Auch das Bremer Mercedes-Werk, das seit 1978 mit der Produktion von Personenfahrzeugen „Made in Bremen“ Zeichen setzt, rückt in den Fokus. So wird ein Film über ein Erfolgsmodell, den 190er-Baby-Benz (Baureihe W 201), zu sehen sein.

Claudia Nötzelmann, Bereichsleiterin für Fachmessen bei der Messe Bremen, verspricht den Oldtimer-Fans „eine abwechslungsreiche, interaktive und gleichzeitig informative Unterhaltungsshow“.

Alle Interessierten können das Online-Event kostenlos und ohne Registrierung auf „www.classicmotorshow.de“ verfolgen.

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