Corona: „Bovi“ freiwillig daheim / Inzidenzwert in Bremen fällt

Bremer Bürgermeister im Homeoffice

Corona-Fall im Bremer Rathaus: Bürgermeister Andreas Bovenschulte arbeitet daher erstmal von zu Hause aus.
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Corona-Fall im Bremer Rathaus: Bürgermeister Andreas Bovenschulte arbeitet daher erstmal von zu Hause aus.

Bremen – Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) arbeitet vorsorglich im Homeoffice. Wie lange, das war am Montagabend offen. Senatssprecher Christian Dohle betonte auf Nachfrage, dass es sich nicht um Quarantäne, sondern um einen freiwilligen Schritt handele. Grund: Im Bremer Rathaus gibt es einen Corona-Fall. Den Angaben nach hatte „Bovi“ aber keinen direkten Kontakt zur infizierten Person.

Unterdessen ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Land Bremen am Montag um 105 auf 7 266 gestiegen, davon zählt das Gesundheitsressort 96 in der Stadt Bremen. Ein Lichtblick: Der Inzidenzwert sank in der Stadt erneut, und zwar auf 220,8, nachdem er schon über 250 gelegen hatte. Ein weiterer Mensch mit dem Virus starb, seit Ausbruch der Pandemie bislang 88. Als genesen gelten inzwischen 4 441 Menschen. Aktuell zählt das Ressort 2 737 bestätigte Corona-Fälle im Land, davon 2 552 in der Stadt Bremen. In etwa stabil bei 167 bleibt die Zahl der Corona-Patienten in Kliniken des Landes, davon kommen 40 aus dem Umland. 41 der 167 Patienten liegen auf Intensivstationen, davon werden 16 beatmet.

Bremen: Keine Masken, kein Abstand

Auch von Freitag bis Sonntag haben Ordnungsdienst und Polizei wieder die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Laut Innenressort gab es 49 Einsätze. Dabei ging es in verschiedenen Stadtteilen um die Überprüfung der Maskenpflicht und der Kontaktbeschränkungen. Auch auf Kioske, Restaurants, Kneipen und das Außerhausverkaufsverbot alkoholischer Getränke hatten die Ordnungshüter ein Auge. Kontrolliert wurden auch Hygienekonzepte von Supermärkten und Friseurgeschäften. Laut Ressort hagelte es 410 Anzeigen, weil Menschen keine Masken trugen oder den Abstand nicht einhielten. Ernstere Gespräche gab es mit 209 Personen. 431 Menschen mussten aufgefordert werden, ihre Maske aufzusetzen oder Abstand zu halten. Zwei Betriebe wurden geschlossen, hieß es.  gn

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