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Corona in Bremen: Senat kippt 2G-Regel – keine Erfassung von Kontaktdaten

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Von: Johannes Nuß

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Die 2G-Regel im Einzelhandel ist in Bremen Geschichte, auch auf Ämtern entfällt die 3G-Regel. Heute wechselt Bremen in die Corona-Warnstufe 3.

Update vom 10. Februar 2022, 7:30 Uhr: Bremen – 2G-Regel im Einzelhandel? Das ist ab Donnerstag, 10. Februar 2022, im Bundesland Bremen Geschichte. Nachdem der Senat der Freien Hansestadt Bremen bereits am Dienstag dafür votiert hatte, dass die Coronaregel fallen soll, hat am Mittwoch der Verfassung- und Geschäftsordnungsausschuss der Bremischen Bürgerschaft noch seine notwendige Zustimmung dafür erteilt. Diese Regelung gilt ab sofort.

Corona in Bremen: Shoppen ohne Maske – keine Erfassung von Kontaktdaten

Mit der Änderung der Verordnung entfällt die 2G-Regel in allen Einzelhandelsgeschäften. Auch die Pflicht zur Erfassung von Kontaktdaten in der Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie vielen weiteren Bereichen entfällt damit.

Ein Mann läuft mit Einkaufstaschen durch die Innenstadt.
Die 2G-Regel im Einzelhandel gilt während der Corona-Pandemie ab sofort nicht mehr. (Archivbild) ©  Julian Stratenschulte/dpa

Zusätzlich zur Änderung der Coronaverordnung hat der Bremer Senat Dienstag den Wechsel der Warnstufe für die Stadt Bremen festgestellt. Die neue Warnstufe 3 gilt damit ab dem kommenden Montag, 14. Februar 2022. Damit gilt in allen Einrichtungen die 2G-Regel. Ausgenommen sind Diskotheken, Clubs und Festhallten, die allerdings aktuell geschlossen sind. Außerdem gilt mit dem Wechsel der Warnstufe die 3G-Regel bei Behördengängen nicht mehr und die Durchführung von Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmenden ist ohne Genehmigung möglich.

Corona in Bremen: Senat kippt 2G-Regel für Einzelhandel und Outdoorsport

Erstmeldung vom 8. Februar 2022, 14:45 Uhr: Bremen – Der Bremer Senat hat sich in seiner Sitzung am Dienstag, 8. Februar 2022, darauf verständigt, die 2G-Regel im Zuge der Corona-Pandemie in Bremen aufzuheben. Das teilte das Gesundheitsressort am Dienstagnachmittag mit. Es war die zweite Änderung der 30. Corona-Verordnung, die in Bremen beschlossen wurde.

Auch die Erfassung von Kontaktdaten ist demnach bald Geschichte in der Gastronomie und bei Veranstaltungen. Dass Bremen die 2G-Regel im Einzelhandel wieder abschaffen will, hatte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) bereits in der vergangenen Woche ins Spiel gebracht.

Außerdem hat der Senat beschlossen, dass die Stadtgemeinde Bremen von Warnstufe 4 in Warnstufe 3 zurückwechselt. Diese gilt voraussichtlich ab Freitag, 11. Februar 2022. Damit entfällt die 2G-Plus-Regel unter anderem in der Gastronomie sowie in Kultur- und Freizeiteinrichtungen. In Kraft bleibt diese nur in Bars. Diskotheken, Clubs und Festhallen bleiben weiterhin geschlossen. Durch den Wechsel der Warnstufe entfällt zudem die 3G-Regel beim Besuch von Behörden.

Bevor die Änderungen der Verordnung in Kraft treten, muss der Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss der Bremischen Bürgerschaft den Änderungen zustimmen. Dieser tagt am Mittwoch, 9. Februar 2022. Stimmt das Gremium zu, kann die Änderung in Kraft treten. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske bleibt aber weiterhin bestehen, um einen ausreichenden Infektionsschutz zu gewährleisten.

Corona in Bremen: Auch Hamburg kippt 2G-Regel im Einzelhandel

In Niedersachsen hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg die 2G-Regelung für den Einzelhandel bereits Mitte Dezember 2021 kassiert. Ähnliches Bild in Hamburg: Schon zum kommenden Samstag, 12. Februar 2022, kippt Hamburg die 2G-Regelung im Einzelhandel*. Die Maskenpflicht für alle bleibt demnach aber – genau wie in Bremen – bestehen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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