Er durfte nicht an Schulausflug teilnehmen

Bombendrohung: 14-jähriger Schüler aus Bremen verdächtig

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Sprengstoffsuchhunde aus Bremen sind im Einsatz.

Bremerhaven - Das Klimahaus sowie das Shoppingcenter Mediterraneo in Bremerhaven wurden am Donnerstagmorgen geräumt. Grund ist eine Bombendrohung.

Laut eines Sprechers der Bremerhavener Polizei habe es eine aktuelle Bedrohungslage gegeben. Die Meldung ging gegen 8 Uhr bei den Beamten ein. Der Bereich rund um die Erlebnismeile Havenwelten, wo sich Mediterraneo und Klimahaus befinden, wurde abgesperrt, Mitarbeiter, Kunden und Besucher mussten die Gebäude verlassen. Die Zufahrt zu den Havenwelten war für den Verkehr für die Dauer der Maßnahmen gesperrt worden, teilt die Polizei mit.

Bombendrohung in Bremerhaven

Der Einsatz dauert voraussichtlich bis in den Nachmittag an.  © NonstopNews
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Der Einsatz dauert voraussichtlich bis in den Nachmittag an.  © NonstopNews
Der Einsatz dauert voraussichtlich bis in den Nachmittag an.  © NonstopNews

Beide Gebäude sind ohne Ergebnis nach Sprengstoff durchsucht worden, es wurde kein verdächtiger Gegenstand gefunden. Im Einsatz waren zusätzlich vier Sprengstoffsuchhunde aus Bremen. Die Durchsuchung dauerte etwa sechs Stunden. Via Twitter teilen die Beamten mit, dass die Absperrung aufgehoben ist und Klimahaus sowie Mediterraneo wieder öffnen konnten. 

Die Polizei konnte feststellen, von wo aus der Anruf mit der Bombendrohung getätigt wurde. Als die entsprechende Anschrift in Bremen aufgesucht wurde, stellte sich heraus, dass ein 14 Jahre alter Schüler am Telefon mit der Bombe drohte. Er durfte an einem Ausflug seiner Schulklasse ins Klimahaus nicht teilnehmen und hat offenbar aus diesem Grund den Anruf getätigt, teilt die Polizei mit.

20.000 bis 30.000 Euro Einsatzkosten

Gegen den Minderjährigen wird jetzt wegen „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“ ermittelt. Darüber hinaus muss er damit rechnen, die Kosten des polizeilichen Einsatzes zu begleichen, die nach ersten Schätzungen bei 20.000 bis 30.000 Euro liegen dürften. Weiterhin werden vermutlich zahlreiche zivilrechtliche Forderungen gestellt werden, weil viele Geschäfte, und nicht zuletzt das Klimahaus, Einnahmeausfälle zu verzeichnen hatten. Die Ermittlungen dauern an.

mas/dpa

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