Böhrnsen: Rot-Rot-Grün „keine Option“

Bremen - Bremens SPD-Bürgermeister Jens Böhrnsen sieht nach dem Absturz seiner Partei und der Grünen „keine Option“ für ein rot-rot-grünes Dreier-Bündnis in der Hansestadt.

 Das historisch schlechteste Bremer SPD-Ergebnis seit 1946 sei „in dieser Höhe überraschend“ und bitter, dennoch ergebe sich aus dem Vorsprung gegenüber der CDU ein neuer Regierungsauftrag für die Sozialdemokraten, sagte er am Sonntag in der ARD. Zur Möglichkeit einer großen Koalition mit klarer Mandate-Mehrheit in der Bürgerschaft äußerte sich Böhrnsen am Abend zunächst nicht.

Der Linkspartei-Bundesvorsitzende Bernd Riexinger sagte in Berlin, es werde trotz der herben Verluste der rot-grünen Koalition in der Hansestadt kurzfristig „keine Verhandlungen über eventuelle Koalitionsmöglichkeiten“ geben. „Alles Weitere wird sich die nächsten Tage zeigen.“ Die Bremer Spitzenkandidatin der Linken, Kristina Vogt, sagte im ZDF: „Als Mehrheitsbeschaffer stehen wir nicht zur Verfügung.“

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi betonte im gleichen Sender, eine Koalition mit derCDU stehe in Bremen vorerst nicht zur Debatte. Die Bremer CDU-Spitzenkandidatin Elisabeth Motschmann sah sich in ihrem Kurs bestätigt. Die CDU habe Rot-Grün in dem Stadtstaat „knacken“ wollen. „Das hat - nach meinem Wissen - fast oder ganz geklappt.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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