Fotoausstellung farbenprächtiger Vireya-Rhododendren in der Botanika / Im Januar Führung und Vortrag

Blütenimpressionen aus Borneo und Neuguinea

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Farbenfroh: eine Vireya-Rhododendronblüte. ·

Bremen - Leuchtende Farben, betörender Duft, goldbeschuppte Blätter, winzige baumelnde Blüten oder riesige Blütenstände – die Vireya-Rhododendren zeigen eine faszinierende Vielfalt von Formen und Farben. In diese bunte Fülle können Besucher der Botanika in Horn ab Januar eintauchen. Hier stehen in den riesigen Schaugewächshäusern der Botanika die Vireyas in voller Blüte.

Natürlich leuchteten sie auch im vergangenen Jahr in der Botanika um die Wette. Festgehalten hat die Farbenpracht der Fotograf Armin Maywald. Eine Ausstellung mit seinen Fotos ist nun zeitgleich zur Hauptblüte der Vireya im Foyer der Botanika zu sehen. Von Montag, 6. Januar, bis zum 23. Februar 2014 ist die Fotoausstellung kostenlos zu besichtigen. „Es war gar nicht so leicht, den Höhepunkt der Blüte abzupassen“, sagte im Vorfeld Fotograf Armin Maywald. „Deshalb ist es umso schöner, in der Fotoausstellung alle Pflanzen gleichzeitig in ihrer makellosesten Phase zu bewundern.“

Die Vireyas wachsen in den tropischen Regionen und bilden mit über 300 verschiedenen Arten die weitaus größte Gruppe innerhalb der Rhododendren, wie eine Sprecherin sagte. Das Schaugewächshaus bietet ganzjährig eine einzigartige Möglichkeit, diese exotischen Schönheiten zu sehen. Eine der größten Vireya-Sammlungen Europas präsentiert sich in den Gebirgslandschaften in der Botanika mit blühenden Pflanzen in immer neuer Zusammensetzung.

Das Verbreitungsgebiet der Vireya-Rhododendren liegt eigentlich in Südostasien und erstreckt sich von Indien bis zu den Salomon-Inseln und von Taiwan bis nach Queensland in Australien. Die größte Vielfalt der Arten, so die Sprecherin weiter, findet sich vor allem in Neuguinea, wo fast 170 verschiedene Arten wachsen, und in Borneo mit 55 der gut 300 Arten. Der Mount Kinabalu in Borneo gilt den Angaben zufolge als eines der besten Ziele, um Vireyas an ihrem Naturstandort zu sehen. Wer nicht so weit reisen möchte, kann den höchsten Berg Borneos – wenn auch im Kleinformat – in der Botanika besteigen.

Noch mehr über Vireyas erfahren Interessierte am 18. Januar um 15 Uhr während einer Führung mit dem Vireya-Experten Martin Monthofer. Ihm gelang es, eigene Vireya-Kreuzungen zu züchten, die die Besucher in der Botanika bewundern können. Am 26. Januar, 14 Uhr, geht es dann im Vortrag von Dr. Hartwig Schepker, dem wissenschaftlichen Leiter des Rhododendronparks, auf eine „Pflanzenexpedition nach Südostasien“. · gn

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