Seth Walker im Vegesacker „Kito“

Blues und Soul statt Cello

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Seth Walker bringt natürlich seine Gitarre ins „Kito“ mit.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Blues, Soul, Jazz, Americana – all diese Genres verbindet er mühelos; sozusagen auf eine natürlich ineinanderfließende Weise. Er, das ist der amerikanische Sänger, Gitarrist und Song-writer Seth Walker (jüngstes Album: „Gotta Get Back“).

Der Künstler, Jahrgang 1972, wird nun zu einem Konzert in Bremen erwartet. In der Reihe „Sparkasse in concert“ präsentiert „Bremen Zwei“ ihn im „Kito“ an der Alten Hafenstraße 30 in Vegesack. Der Termin: Dienstag, 20. Februar, 20 Uhr. Karten kosten etwa 20 Euro.

Auf dem aktuellen Album „hört man, dass Seth Walker weiß, was er will“, heißt es in einer Vorschau. Und: „Besonders wichtig ist ihm die Verquickung des stilistischen Reichtums, den er erfahren hat.“ Walker wuchs als Sohn eines ambitionierten Musikerpaares auf. Bereits im Vorschulalter hatte er begonnen, Cello zu lernen. Als Teenager entdeckte er dann die Größen von Blues und Soul. Zu seinen Helden erkor er Meister wie T-Bone Walker und Ray Charles. Das Cello tauschte er gegen die Gitarre.

Auf einer Bühne stand er erstmals in einem kleinen Ort nahe seiner Heimat in North Carolina. Dann brach er nach Austin, Texas auf. Dort entstand vor 20 Jahre das Material für sein Album-Debüt. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

Die „Winterreise“ in Jazz-Gefilden

Neu arrangiert präsentieren am Sonntag, 25. Februar, Matthias Entrup (Vibraphon, Percussion), Evelyn Gramel (Gesang), Klaus Fey (Klarinette) und Michael Bohn (Kontrabass) den romantischen Liederzyklus „Die Winterreise“. Beginn ist um 19 Uhr – und zwar im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer an der Bürgerstraße 1 (Innenstadt).

Zur Musik projiziert die Künstlerin Kornelia Hoffmann einander überlagernde Bilder aus Schrift, Fotos und Filmsequenzen. Das Projektionskonzert ist gleichzeitig der Abschluss von Hoffmanns Ausstellung „Nirgendwo“ in der Galerie im Foyer der Arbeitnehmerkammer.

Entrup hat Schuberts berühmte Vertonung der Gedichte von Wilhelm Müller für ein Jazz-Quartett bearbeitet. „Dem Hörer entfaltet sich eine bislang ungehörte musikalische Landschaft, die sich der Eindringlichkeit und Kraft der ursprünglichen Lieder verbunden weiß“, so ein Kammer-Sprecher. Und: „Das dazu von Kornelia Hoffmann gestaltete Bühnenbild besteht aus gespannten Tüchern, auf die einander überlagernde Bildwelten projiziert werden. Abstrakte Motive fließen über die Segel – gerade so, als ob die Musik sie zerstreut oder verwebt.“

Delegation reist ins südliche Afrika

Politik und Wirtschaft können auch gemeinsam agieren. Aktuelles Beispiel ist eine geplante Afrikareise. Vor diesem Hintergrund hat Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) dieser Tage die beiden in Deutschland akkreditierten Botschafter Andreas Guibeb (Republik Namibia) und Phumelele Sizani (Republik Südafrika) im Bremer Rathaus begrüßt. Das Treffen diente der Vorbereitung – der Vorbereitung einer Delegationsreise, die in der Zeit vom 1. bis 10. Juni Politik- und Wirtschaftsvertreter in den südlichen Teil des afrikanischen Kontinents führen soll.

Schwerpunkt dieser Delegationsreise, die von Bürgermeister Sieling und dem Präses der Handelskammer, Harald Emigholz, angeführt wird (und Teilnehmer der benachbarten Handelskammern in Oldenburg und Stade einbezieht), ist „die Intensivierung wirtschaftlicher und politischer Beziehungen mit beiden Ländern“, hieß es im Rathaus. Der Senat schickt zudem Finanzsenatorin und Bürgermeisterin Karoline Linnert (Grüne) sowie Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) mit auf die Reise.

Sieling nach der Begegnung mit den beiden Botschaftern: „Wir haben aus guten Gründen Südafrika und Namibia als Ziel dieser Delegationsreise gewählt, weil Bremen mit beiden Ländern eine langjährige Geschichte verbindet. Das war ein sehr intensiver Austausch mit den beiden Botschaftern. Wir haben viele Anregungen bekommen.“ Und weiter: „Mir ist es wichtig, die in diesen Ländern tätige Bremer Wirtschaft zu stärken. Das südliche Afrika ist jung und kreativ, es hat unglaubliches Potenzial.“

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