Quasi über Nacht

Blaualgen im Seebad Grambke

Bremen - Sie kamen quasi über Nacht – „explosionsartig“, wie eine Sprecherin des Umweltressorts es formulierte. Im Grambker Seebad haben sich Blaualgen (Cyanobakterien) gebildet.

Sie sind an der grünlichen Trübung des Wassers und den grünlichen Schlieren auf dem Wasser zu erkennen. Blaualgen sind mikroskopisch kleine Bakterien, die Stickstoff in ihren Zellen anreichern und dann an die Gewässeroberfläche aufsteigen. Der Grambker See ist davon derzeit flächendeckend betroffen. Die Blaualgen produzieren Cyanotoxine. Ein Kontakt führt bei empfindlichen Menschen zu Schleimhautreizungen, Übelkeit und Erbrechen.

Weil eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, raten Umweltressort und Gesundheitsamt vom Baden im Freibad Grambke ab. Jetzt ist ein „Soforthilfsmaßnahme“ zur Gewässerreinigung geplant.

Dennoch bleibt das Grambker Seebad für Besucher geöffnet. Das Beach-Volleyballfeld, der Strandbereich und die Gerätschaften können weiterhin genutzt werden. Weitere Informationen und aktuelle Hinweise zu Badegewässern gibt es telefonisch unter 0421/361-5500 oder on line. · sk

http://www.umwelt.bremen.de

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