Bilanz 2014: Negatives Jahresergebnis / „Fehlbetrag durch Eigenkapitalausgleich aufgefangen“

Jacobs-Uni sieht sich auf dem richtigem Weg

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Die Jacobs-Universität in Grohn.

Bremen - Die Jacobs-Universität in Grohn sieht sich im Aufwind. 2014 habe sich das Jahresergebnis der Einrichtung gegenüber dem Vorjahr um drei Millionen Euro verbessert. Damit liege das Ergebnis mit 2,2 Millionen Euro über dem Strategieplan, den der „Board of Governors“ – der Aufsichtsrat der Jacobs-Universität – im Frühjahr 2014 für die Restrukturierung der internationalen Universität beschlossen hatte. Das Jahresergebnis liegt allerdings noch im Minusbereich.

Doch: „Die Zahlen zeigen, dass unsere Maßnahmen greifen und wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Katja Windt, die Präsidentin der Jacobs-Universität.

Das Geschäftsjahr 2014 „war durch die Umsetzung der umfassenden Neuausrichtung“ geprägt, hieß es im Bremer Norden. Der Gesamtertrag der Universität für 2014 betrage 48,7 Millionen Euro. Die Einnahmen aus Forschung und Lehre konnten um 1,2 Millionen Euro gesteigert werden. Diese Steigerung resultiere aus 1,1 Millionen Euro an höheren Einnahmen aus Drittmitteln aufgrund „verstärkter Akquiseleistungen der Professorenschaft“. Die Einnahmen aus Studiengebühren konnten um 0,1 Millionen Euro „leicht gesteigert“ werden.

Zugleich sei es gelungen, Sachkosten zu senken – „unter anderem durch die Investition in ein Blockheizkraftwerk, das zu einer erheblichen Reduzierung der Energiekosten seit Inbetriebnahme im Sommer 2014 geführt hat“. Der Gesamtertrag enthält eine Zuwendung der „Jacobs Foundation“ in Höhe von 15 Millionen Euro – sowie drei Millionen Euro, die das Land Bremen an die Jacobs-Universität gezahlt hat.

Negativ sei die Bilanz durch „einmalige Sondereffekte“ beeinflusst worden: „Es wurden Rückstellungen für Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen gebildet.“ Das habe zu dem negativen Jahresergebnis von minus 3,7 Millionen Euro geführt. „Dieser Fehlbetrag wird vollständig durch einen Eigenkapitalausgleich aufgefangen“, hieß es weiter. „Dabei liegt die Eigenkapitalquote mit 47,1 Prozent auf Vorjahresniveau.“

„Wir haben im vergangenen Jahr die notwendige Restrukturierung erfolgreich vorangetrieben und gleichzeitig an unserem Anspruch festgehalten, eine transdisziplinäre, interkulturelle, internationale und unabhängige Zukunftswerkstatt zu sein, die Antworten auf Schlüsselfragen unserer globalen Gesellschaft gibt“, so der Managing Director Prof. Dr. Michael Hülsmann.

kuz

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