Bibliothek und Stiftung überreichen Boxen

Bücher für Flüchtlinge

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„Medienboxen“-Übergabe im Flüchtlingswohnheim an der Löningstraße.

Von Thomas Kuzaj. Engagement: Ein neues Land, eine neue Stadt, eine neue Kultur. Flüchtlinge, die bei uns ankommen, müssen sich in einer für sie zunächst einmal fremden Welt zurechtfinden. Einen Beitrag zur Integration will die Stadtbibliothek leisten. Seit September vergangenen Jahres kooperiert sie deshalb mit den Übergangswohnheimen, sagt Bibliothekssprecher Tobias Peters. So wurden „Medienboxen“ gestiftet – Bücher und Spiele für Familien in Flüchtlingsunterkünften. Die ersten dieser Boxen wurden über den „Fonds für Projekte zur Teilhabe von Flüchtlingen im Stadtteil“ der Senatskanzlei finanziert.

Engagement: Ein neues Land, eine neue Stadt, eine neue Kultur. Flüchtlinge, die bei uns ankommen, müssen sich in einer für sie zunächst einmal fremden Welt zurechtfinden. Einen Beitrag zur Integration will die Stadtbibliothek leisten. Seit September vergangenen Jahres kooperiert sie deshalb mit den Übergangswohnheimen, sagt Bibliothekssprecher Tobias Peters. So wurden „Medienboxen“ gestiftet – Bücher und Spiele für Familien in Flüchtlingsunterkünften. Die ersten dieser Boxen wurden über den „Fonds für Projekte zur Teilhabe von Flüchtlingen im Stadtteil“ der Senatskanzlei finanziert.

Sprecher Peters: „Da die Zahl der Übergangswohneinrichtungen stetig wächst, bindet die Stadtbibliothek Bremen inzwischen auch weitere Förderer in diese Projektidee ein. Die erste Spendenzusage kam von der Ernst-Georg-Heinemann-Stiftung. Der Stifter Ernst-Georg Heinemann war der Literatur im besonderen Maße verbunden.“

„Wir wollen das Engagement der Stadtbibliothek bei der Hilfe für Flüchtlinge würdigen. Im Übrigen sind Bücher vielleicht ein Mosaikstein bei der Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft“, sagt Rainer Kulenkampff vom Vorstand der Stiftung. Diese Woche haben Bibliothek und Stiftung die ersten gemeinsamen „Medienboxen“ überreicht – an die Übergangswohneinrichtung in der Löningstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs. Mit dabei: Einrichtungsleiterin Mageda Abou-Khalil, Bibliotheksdirektorin Barbara Lison und Britta Schmedemann (Spezialistin für „bibliothekarische Zielgruppenarbeit“) sowie von der Ernst-Georg-Heinemann-Stiftung neben Kulenkampff noch Thomas Real und Horst Baarß.

Die „Medienboxen“ bieten „vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten für die ersten Wochen in Bremen“, so Bibliothekssprecher Peters weiter. Die Auswahl richte sich an „alle Bewohner mit geringen Deutschkenntnissen“. Es sei für Kinder wie für Erwachsene etwas dabei. Und: „Im Vordergrund steht die Zweisprachigkeit, damit die verschiedenen Muttersprachen spielerisch mit dem Deutschen verbunden sind. Ehrenamtliche Kinderbetreuer oder Deutschlehrer können die zahlreichen Bücher und Spiele in ihre Angebote einbinden, indem sie zum Beispiel im Atlas zeigen, wo Bremen eigentlich liegt – oder mit der ‚Bilderbuchmaus‘ einen deutschen Kindergarten entdecken.“

Zudem schenkt die Stadtbibliothek allen Flüchtlingen Bremens Bibliotheksausweise.

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