Klinik wird 140 Jahre alt

RKK: 304 Betten auf 13 Stationen

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Das RKK in der Neustadt hat sich in 140 Jahren zu einem Akutkrankenhaus mit 304 Betten auf 13 Stationen, 650 Mitarbeitern und rund 35 000 Patienten pro Jahr entwickelt.

Bremen - Seine Geschichte beginnt am 3. Juli 1876: Das Rot-Kreuz-Krankenhaus (RKK) in der Bremer Neustadt nimmt mit einer Oberin, einer Lehrschwester und einem Patienten seine Arbeit auf. Heute ist das freigemeinnützige RKK ein Akutkrankenhaus mit 304 Betten auf 13 Stationen in elf Fachabteilungen und Zentren. Mehr als 650 Mitarbeiter betreuen und behandeln gut 35.000 Patienten pro Jahr.

Zurück auf Los: Statt der damals üblichen kirchlichen Trägerschaft wird die Klinik in Form eines interkonfessionellen Vereinskrankenhauses geführt und später in „Willehadhaus“ umbenannt. 1937 geht die Einrichtung durch Eingriff der Nazis ins Eigentum des Deutschen Roten Kreuzes über; 1945 findet die Rückübertragung des Vermögens auf die neu gegründete Stiftung „Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen“ statt. Seit 1949 ist das Krankenhaus eine eigenständige Stiftung privaten Rechts.

Das RKK forciert den Innovationskurs und baute sein medizinisches Portfolio aus. 1969 wird in der Neustadt eine der ersten Dialyse-Einrichtungen Norddeutschlands eingeführt. 1980 gründet das Haus die Klinik für Schmerzmedizin mit zwölf stationären Betten für chronisch Schmerzkranke. 1985 entsteht das Rheumazentrum am RKK. „Das Zusammenspiel von Akutkrankenhaus und fächerübergreifender Vernetzung mit der internistischen und operativen Rheumatologie, Endoprothetik, Tagesklinik, Rheumaambulanz, Schmerzzentrum und Physiotherapiezentrum inklusive Bewegungsbad und Kältekammer bis minus 110 Grad Celsius sowie Transitionsklinik für den Übergang jugendlicher Rheumapatienten ins Erwachsenenalter genießt heute weithin Modellcharakter“, sagt Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des RKK.

Weiter geht’s: 2003 öffnet im RKK das erste Gefäßzentrum Bremens. Ein Jahr später wird eine Neufassung der Stfitungssatzung ausgearbeitet und die „Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gGmbH“ gegründet. Das RKK etabliert sich als Akutkrankenhaus in City-Nähe. Das Gefäß-, Rheuma-, Endoprothetik- und Schmerzzentrum beispielsweise zieht Patienten aus ganz Nordwestdeutschland und darüberhinaus an. „Die Kardiologie sorgt mit hochmodernem Herzkatheterlabor und Rufbereitschaft für eine „Rundum-die-Uhr-Versorgung“, sagt Klingelhöfer. Das RKK ist zudem Lehrkrankenhaus der Medizischen Hochschule Hannover (MHH).

In den Jahren von 2009 bis 2013 investiert die Klinik dann mehr als 30 Millionen Euro in umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen sowie Umstrukturierungen. Es entsteht ein hochmoderner Zentral-OP, eine Notaufnahme mit neuer Liegendvorfahrt und DRK-Rettungswache sowie der Neubau „Forum K“ mit Ärztehaus, Tiefgarage und Tagungszentrum.

„140 Jahre erfolgreiche Arbeit, das ist auch für ein Krankenhaus eine lange Zeit“, bilanziert Klingelhöfer. Und weiter: „Flexibilität und Innovationskraft, Offenheit und Transparenz zeichnen das RKK aus.“

je

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