Königliche Unterstützung für „Refugio“

Ein Besuch und eine Taufe

Mutter und Tochter lassen sich die Tauftorte aus der Futterküche schmecken. - Foto: Zoo am Meer/Scheer

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Königin Silvia in Bremen – gibt‘s nicht? Gibt‘s doch. Mit ihrer Stiftung „World Childhood Foundation“ unterstützt Königin Silvia von Schweden unter anderem den Verein „Refugio“, der sich in verschiedenen Städten um geflüchtete Kinder und Folteropfer kümmert. Dieser Tage besuchte die das Bremer „Refugio“-Büro in Schwachhausen – ein Auftritt fernab des Protokolls. Zuvor war Königin Silvia in Hamburg gewesen, wo sie unter anderem ein schwedisches Haushaltswarengeschäft besuchte. Dann – schwupps! – ging‘s schnell nochmal von der Elbe an die Weser.

- Kultur: In dieser Woche feiert das Institut Français an der Contrescarpe eine „Semaine Africaine“, sprich: eine Afrika-Woche. Heute, Montag, sprechen die Professoren David Simo (Université de Yaoundé, Kamerun) und Musching Tamfuh Willie (Université de Ngaoundéré, Kamerun) dort über die Muttersprachen im französischsprachigen Afrika. Beginn ist um 19 Uhr. Morgen, Dienstag, zeigt das Institut um 19 Uhr den Film „Le Grand Blanc de Lambaréné“ (im Original), der sich kritisch mit dem Wirken Albert Schweitzers im zentralafrikanischen Gabun auseinandersetzt. Am Donnerstag, 26. Mai, präsentiert der kamerunische Regisseur Jean Dedieu um 19 Uhr seinen Film „Pris dans son propre piège“ (in der Originalversion). „Im Anschluss an diesen Film schließen wir unsere Afrika-Woche feierlich mit Gastronomie, Tanz und Musik“, so eine Sprecherin des Institut Français.

- Tiere: Ja, sie heißt „Lili“, die junge Eisbärin im Bremerhavener Zoo am Meer. Das haben wir ja schon manches Mal erwähnt. Aber nun ist sie auch getauft worden. Und damit hat alles seine Ordnung.

„Lili“, geboren am 11. Dezember vergangenen Jahres, konnte sich an ihrem großen Tag über mangelnden Besuch nicht beklagen. Brigitte Lückert (SPD) war zum Beispiel erschienen, die Stadtverordnetenvorsteherin höchstpersönlich. Da merkt man gleich, welche Bedeutung so ein kleines Eisbärmädchen für Bremerhaven hat – als Imageträgerin.

Eine Torte aus der Futterküche

„Lilis“ Patin, die Öffentlichen Versicherung Bremen, war durch den Vorstand Dirk Wurzer vertreten. Und der Zoodirektorin Dr. Heike Kück war natürlich auch dabei. Die Erfolgsbärenpfleger Frank Schlepps und Thomas Grunert hatten mit den Tierpflegerinnen aus der Futterküche, Katja Seedorf und Marina Wiebalk, eine riesige Tauftorte für „Lili“ vorbereitet. „Lili“ und ihre Mutter „Valeska“ waren „hellauf begeistert“, berichtete Direktorin Kück anschließend. Weltweit sind im vergangenen Jahr in Zoos 20 Eisbären-Jungtiere geboren worden. Davon leben noch zehn – und eines davon eben in Bremerhaven. „2013 ,Lale‘ und jetzt ,Lili‘. Es ist etwas Besonderes und darauf sind wir sehr stolz“, so Kück.

Eisbär-Baby Lili "getauft"

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