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Besoffener pinkelt im Bremer Dom – und bedroht Mitarbeiter mit Fake-Waffe

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Von: Yannick Hanke

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Zu sehen ist der St.-Petri-Dom in Bremen, umringt vom Rathaus der Hansestadt und der Bremischen Bürgerschaft.
Tatort St.-Petri-Dom in Bremen: Ein betrunkener Mann stört den Gottesdienst, pinkelt gegen eine Säule und bedroht einen Kirchenmitarbeiter mit einer Fake-Waffe. © Friedemann Kohler/dpa

Kuriose Nachrichten aus Bremen: Im St.-Petri-Dom löst ein Betrunkener einen Polizeieinsatz aus. Er hatte in der Kirche gepinkelt und eine Softair-Waffe gezückt.

Bremen – Einen ganz speziellen Störenfried musste die Bremer Polizei aus dem St.-Petri-Dom begleiten. Ein 59-Jähriger zeigte sich betrunken im Gottesdienst, urinierte in der Kirche und bedrohte Mitarbeiter mit einer Softair-Waffe. Einsatzkräfte konnten den Mann in Gewahrsam nehmen und brachten ihn in eine psychiatrische Einrichtung. Das berichtet die Polizei Bremen.

Besoffener Mann randaliert während Gottesdienst im Bremer St.-Petri-Dom: Störender Applaus, gegen Säule gepinkelt und Fake-Waffe gezückt

Der 59-Jährige hätte zunächst die Anwesenden im St.-Petri-Dom während des Gottesdienstes durch Applaudieren gestört. Dann urinierte der betrunkene Mann gegen eine Säule. Als wäre damit nicht schon genug Unheil angerichtet, soll der Randalierer daraufhin auch noch einen 55-jährigen Kirchenmitarbeiter mit einer Waffe bedroht haben.

Der Kirchenmitarbeiter wollte dem Betrunkenen Hausverbot erteilen. Daraufhin zückte dieser eine Waffe, die zunächst nach einer Schusswaffe ausgesehen haben soll. Im Nachhinein stellte sie sich jedoch als Attrappe und sogenannte Softair-Pistole heraus.

Kirchenmitarbeiter überwältigt Randalier im Bremer St.-Petri-Dom – Einweisung in psychiatrische Einrichtung

Schlussendlich konnte der Randalierer im Bremer St.-Petri-Dom entwaffnet werden. Der Kirchenmitarbeiter schlug den Betrunkenen und trat ihm dabei die Waffe aus der Hand. Die Polizei brachte den Randalierer anschließend in eine psychiatrische Einrichtung. Verletzt wurde niemand. Die Polizei bezeichnete das Verhalten des Kirchenmitarbeiters als sehr mutig, mahnte jedoch auch zur Vorsicht.

Schließlich seien für die meisten Menschen Waffenattrappen kaum von echten Schusswaffen zu unterscheiden. „Ein Zeuge muss kein Held sein“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung der Bremer Polizei von Montag, 21. Februar 2022. Die Beamten raten dazu, in solchen Situationen lieber Abstand zu halten und den Notruf 110 zu wählen.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus Bremen und Niedersachsen: Streit mit Machete und Samuraischwert eskaliert – Mann wird auf Autobahn lebensgefährlich verletzt

Ebenfalls in Bremen eskalierte übrigens ein Streit zwischen zwei Männern, bei dem eine Machete sowie ein Samuraischwert zum Einsatz kamen. Die Polizei musste einschreiten und stellte fest, dass auch Alkohol im Spiel war. Es wurden Strafanzeigen ausgestellt, wie auch ein Platzverweis. Vorm Bremer Hauptbahnhof musste die Bundespolizei indes einen Randalierer im Restaurantwagen zur Wache schieben.

Auf der Autobahn 24 in Westmecklenburg wiederum verursachte ein Autofahrer aus Delmenhorst in Niedersachsen kurz vor Mitternacht einen Unfall. Er wollte Hilfe holen, lief über die dunkle Autobahn, wurde von einem anderen Auto angefahren und dabei lebensgefährlich verletzt.

Zwei Notrufe zu Brandeinsätzen für Bremer Feuerwehr binnen 15 Minuten

Zu einem Brand war es in Bremerhaven gekommen. Das Feuer in einer Wohnung konnte die Feuerwehr bändigen und dabei auch eine Person retten. In Bremen wiederum wurde die Feuerwehr der Hansestadt binnen 15 Minuten zu zwei Brandeinsätzen gerufen. Beide Feuer konnten gelöscht werden, eine Person wurde jedoch lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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